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-- Lyrik
--- größenwahn
1943Karl - 07.08.2009 um 17:30 Uhr
wieder verschwand zukunft
im schatten hinter mir
verlief sich zwischen
wahn und sinn
das hochland meiner
sehnsüchte liegt
weiterhin zwischen
geborgenheit und freiheit
mein alter ego wollte
mich nicht verjüngen
will großes und fange leider
nie klein genug an
annahome - 07.08.2009 um 23:34 Uhr
lieber karl
schon wieder "juckt" es mich, einiges an den zeilen umzumodeln ...
aber, so ist das leben, eben
gruß
heimisch
1943Karl - 08.08.2009 um 15:14 Uhr
Hallo heimisch,
von unangenehmen Jucken würde ich dich gern befreien. Ich erwarte gern deine Veränderungsvorschläge...
Herzliche Grüße
Karl
birnenpalme - 09.08.2009 um 18:24 Uhr
Stimmt, lieber Karl, das Altern ist ein lästiger Plagegeist, der uns stündlich Zukunft raubt. Um so kostbarer wird sie für uns Midlife-Kritiker. Der Wahnsinn daran ist, dass nicht nur die Plage zunimmt, sondern auch der Geist. Nach Großem zu streben ist übrigens die beste Verjüngungskur, solange man sich geborgen und frei fühlt.
Liebe Grüße, Wolfgang.
1943Karl - 09.08.2009 um 19:25 Uhr
Hallo birnenpalme,
weise Worte, nur nicht immer so leicht zu befolgen (siehe mein Kurzgedicht "zweisamkeiten").
Gruß
Karl
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