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-- Lyrik
--- Chiffre
HelmutMaier - 26.11.2009 um 17:43 Uhr
Die Silbersichel
am farbkaleidoskopischen Himmel,
Zeitansagerin
im kreisläufigen Kosmos;
die geheimen Schriftzeichen
der winterlich-nackten Äste
versucht sie
zu entziffern.
Und sie souffliert
die Möglichkeiten
den Glücklichen.
mcberry - 29.11.2009 um 19:11 Uhr
Diese Nachricht wurde von mcberry um 19:11:59 am 29.11.2009 editiert
Hallo HM,
das klingt ein bißchen nach Übersetzung einer Runenschrift. Ganz frühe Sakralbauten waren bestimmt aus Holz. Deshalb kann man auch die winterlich nackten Äste im Kontext einer archaischen Zeitmessung lesen. Soufflierenden Mondsicheln werden wenige glückliche Liebespaare widersprechen wollen.
Vllt hätte: ihre statt: die oder einfach nur: Möglichkeiten - auch gefallen. Egal. Die technischen Möglichkeiten des dritten Jahrtausends hindern uns nicht, dem Zauber einer Naturbeschreibung heute wie damals zu erliegen. LG mcberry
HelmutMaier - 30.11.2009 um 14:49 Uhr
Ich glaube, die Runenschrift ist/war leichter zu entziffern als die Geheimnisse des Makro- oder Mikrokosmos - die sich in den schwierigeren "Runen" der Äste eines Baumes manifestieren (mögen).
Danke für die Reaktion, liebe(r) McBerry,
Gruß
Helmut
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