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-- Lyrik
--- Beben in Haiti

Limpkin - 09.04.2010 um 17:54 Uhr

Das Beben

Tränen der Bitterlichkeit,
alles liegt in Trümmern nieder,
so weit, so weit das Auge reicht,
Die Erde bewegt ihre müden Glieder.

Die Menschen zittern alles Bebt,
Leben geraubt, Risse erscheinen,
Menschen sterben, die Erde lebt,
Geliebte die über Geliebte weinen.

Sekunden, bis weit in den Abgrund hinein,
wie eine übernatürliche Macht,
brechen die meisten Häuser ein,
Millionen verlieren ihr Obdach.

Wer hilft, wen alles Verloren scheint?
Milliarden wollen helfen,
Mensch, der zuvor die Hilfe verneint,
ein Lächeln sieht man nur noch selten.

von Arik Tüchthuisen




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