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Schneewanderer - 15.09.2010 um 11:44 Uhr

zur neige gehender raps
dicht am letzten haus
sein blühen soll
keinen mehr täuschen!

felder
sortiert
in grün
und gelb

an ihren rändern
alte obstbäume
einer gibt dem
anderen eine
krankheit weiter

dann endlich
der bach

hier sind wir
gegangen

nach einem regen
vor einem regen




HelmutMaier - 16.09.2010 um 16:21 Uhr

Die erste Strophe spricht mich besonders an, vor allem diese zwei Zeilen:

"sein blühen soll
keinen mehr täuschen!"

- eine melancholisch-freundliche Art des Abschiednehmens.

Liebe Grüße
Helmut




Schneewanderer - 16.09.2010 um 17:11 Uhr

danke dir helmut,

ob es hilft das gedicht?
gegen den nebel bald,
die kalten morgen wieder?

noch wehrt er sich der sommer
mit händen und sonne...

liebe grüße

reiner




AlmaSchneider - 26.09.2010 um 14:54 Uhr

Erinnerung, die Lust macht auf einen Spaziergang.
Leicht und ein bißchen wehmütig kommt Dein Gedicht daher. Ich mag diese Stimmung.

Liebe Grüße
Alma Marie




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