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avor - 07.11.2014 um 19:03 Uhr

Was ist nur in mich gefahren, mich als fast 85-jährigem Tattergreis in ein Forum zu wagen, in dem es um Literatur geht. Aber ich bin kein Literaturkenner,denn in meinem Berufsleben hatte ich wenig Zeit , große Literatur zu verschlingen, ausgenommen historische Dokumentationen oder Biografien bedeutender Persönlichkeiten. Später machten die Augen nicht mehr so recht mit und so begnügte ich mich mit dem Schreiben am Computer. Weil ich kein Trauerkloß und ein Freund von Satire bin, entstanden meist Texte, die ich für lustig hielt.

Eine Suchanfrage bei Google hat mich hierher geführt und wie ich es von anderen Foren gewöhnt bin habe ich auch hier zuerst die Regeln, wie man sich als Gast benehmen sollte gelesen. Einen besonderen Eindruck machte dabei die Bitte, sich der deutschen Sprache zu bedienen, ein Anliegen dass mir besonders am Herzen liegt, denn es ist meine Muttersprache. In anderen Foren habe ich gegen die Verunstaltung unserer Sprache bereits in frech-ironischen Gedichten gewettert und auch andere Ärgernisse aufs Korn genommen, was vielen Forenmitgliedern offenbar ganz gut gefallen hat.

„Ironische Gedichte“ war der Suchbegriff bei Google, der mich zur Anfrage eines Forums-Teilnehmers führte, der nach solchen Gedichten suchte. Vielleicht kann ich ihm helfen, er sollte sich allerdings nicht zu viel davon versprechen, er oder andere Interessierte werden keine sehr geistreiche Lyrik gehobener Qualität finden. Abgehoben, wäre die bessere Bezeichnng. Es sind verrückte Texte einer ausufernden Fantasie, die dennoch bei genauem Hinsehen auch etwas mit der Wirklichkeit und dem prallen Leben zu tun haben. Es geht nämlich auch um unsere Umwelt und dem, was wir ihr zumuten. Das wird nicht allen Leuten gefallen, was mir zu diesem Thema und zum Thema Genmanipulation eingefallen ist. „Unmenschlich tierisch oder untierisch menschlich“ ist der Titel dieses Machwerks das seit August im Handel ist, das aber so tief unter zigtausenden anderen mehr oder weniger für unser Wohlergehen wichtiger Titeln in der Versenkung vergraben ist, dass es keiner finden – und auch nicht lesen kann.

Nachdem ich mich und mein Tun nun in bescheidener Kürze vorgestellt habe, darf ich auch meinen richtigen Namen nicht verschweigen und wünsche allen ein schönes Wochenende!


Walter Gaubatz ( Avor)




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