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. Versuch über die ergänzende Genus-Form in meinen lite
Autor: Itzikuo_Peng · Rubrik:
Kolumne

Versuch über die ergänzende Genus-Form in meinen (literarischen) Texten

Auch ich verfolge, wie jedes Sprachinteressierte (bis 2010 schrieb ich hier: jede/r), seit Jahren die Bemühungen, eine Genus-Form in der deutschen Sprache zu schaffen, die alle Geschlechter von männlich und weiblich über neutral bis all inclusive abbilden kann und dabei möglichst einfach zu handeln ist.

Ohne hier gleich die Interessenti, die Leseri (ich selbst verwende die allseits bekannten Formen mit Asterisken, Majuskel-Is oder Unterstrichen et al nicht und werde es auch nicht tun) mit Deklinationsmöglichkeitserweiterungstabellen anzuöden, einfach erklärt, aus zwei Gründen:

1. möchte ich, dass mein Leseres weiß, dass in meinen Werken ab ca. 2010 (Texte ab siehe Buch Mathilde in Fetzen [die vorherigen überarbeite ich gerade und werde sie mit dieser ergänzenden Form neu auflegen]) Formen wie das Leseres, die Interessenti, die Autori, das Mensches etc. keine Druck- oder Schreibfehler sind, sondern eben die von mir verwendete ergänzende Genus-Form. (nicht: Genuss … kleiner Scherz ...)

2. finde ich diese Form selbst gar nicht mal so schlecht. Für mich passt sie, obschon zu Beginn gewöhnungsbedürftig gewesen. Ob sie gern gelesen wird, kann ich nicht sagen, dazu sind die sporadischen Rückläufer aus meiner Leserschaft (leider, *heul*) nicht zahlreich, nicht repräsentativ genug.

Also hier die Kurzerklärung am Beispiel des Wortes Leser.

Der Leser ist männlich. Die Leser sind männlich.

Die Leserin ist weiblich. Die Leserinnen sind weiblich.

Das Leseres beinhaltet darüberhinaus nie nur 1 Geschlecht, sondern ist neutral bis all inclusive. Die Leseri das Ganze dann im Plural.

Ausgeweitet verwende ich diese Form auch für z. B. der Mensch/die Menschin/das Mensches/die Menschen/die Menschinnen/die Menschi.

Wenn also in einem meiner Texte steht: die Richter, dann sind das nur Männer. Steht da: die Richterinnen, dann sind das nur Frauen. Die Richteri beinhaltet alle denkbaren Geschlechter.

Aktuell noch nicht auf Tier- oder Sachwelt ausgeweitet, sehe ich (noch) keinen Sinn drin (Fragezeichen).

Ich behaupte nicht, dass ich das erfunden habe. Ich kenne nur bis dato keines, das das ebenso handhabt. Wollte nur mal meinen Senf dazugeben.

Das war´s schon.

Danke fürs Lesen.


Einstell-Datum: 2018-11-17

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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