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Paul Cognetti - Acht Berge
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Cognetti, Paul:
Acht Berge

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(Bücher frei Haus)

„Es war eine düstere, raue Schönheit, die Kraft statt Frieden spendete“
Dieses Zitat aus dem in Italien sehr erfolgreichen Roman „Acht Berge“ von Paolo Cognetti, dessen Auslandsrechte in mehr als dreißig Länder verkauft wurden ist eine treffende Zusammenfassung der Wlrkung, die die Bergwelt der Alpen nicht nur auf die Bewohner der Bergwelt , sondern auf ihre vielen Besucher ausübt.

In seinen autobiographisch geprägten Roman lässt Cognetti einen Pietro erzählen, der in Mailand aufwächst, dessen Eltern aber aus den Bergen stammen. Immer wieder kehren sie in den Ferien zu den Bergen zurück, allerdings nicht in die der Kindheit, sondern in die Gegend des Aostatals.
Denn es ist so, „dass es mitunter (…) unmöglich ist, zu den Bergen zurück zu kehren, die im Mittelpunkt aller anderen und am Anfang der eigenen Lebensgeschichte stehen“. Auch Pietro wird später nicht mehr zu den Bergen der Kindheit zurückkehren, sondern viele andere kennenlernen bis hin zu den Achttausendern des Himalaya.
Aber dennoch wird er nie die Sommer seiner Kindheit in den Bergen vergessen. Die Erkundungen mit seinem besten Freund, der aus einer armen Bergbauernfamilie stammt. Die Wanderungen mit seinem Vater, die immer über die Baumgrenze hinaus auf die Gipfel führten. Die Geborgenheit in der einfachen Ferienhütte, die seine Mutter liebevoll ausstattet. Pietro wird mit der Zeit alte Familiengeheimnisse seiner Eltern enthüllen, die Rastlosigkeit seines Vaters und das liebevolle Wesen seiner Mutter besser verstehen. Und er wird versuchen, selbst eine Heimat in den Bergen zu finden.


In diesem Buch geht es um die Suche nach Wurzeln und Heimat. Um das Gefühl, angekommen zu sein. Und um das Scheitern bei dieser Suche. Und von der Kraft, die es kostet, das Leben zu bewältigen, das Gebirge des eigenen Lebens zu erklimmen.
Dies alles wird in einer kraftvollen und poetischen Sprache erzählt und macht „Acht Berge“ zu einem kraftvollen und schönen Buch. Es wird alle Menschen berühren, die einen persönlichen Bezug zu Bergen und ihrer geheimnisvollen Anziehungskraft und Ausstrahlung haben.

Paolo Cognetti, Acht Berge, DVA 2017, ISBN 978-3-421-047878-6

[*] Diese Rezension schrieb: Winfried Stanzick (2018-01-31)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



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