Zitat:Spannender Thread, gerade dieser Kontrast zwischen dem ursprünglichen „Paradigma“-Text und der späteren Diskussion darüber, wie man mit dem eigenen Frühwerk umgeht, bleibt bei mir hängen. Dieses Wechselspiel aus Distanz und Wiedererkennen kennt man wohl nur zu gut: Einerseits wirkt das eigene frühere Schreiben manchmal fremd, fast überzeichnet, andererseits steckt genau darin oft eine Energie, die später schwer reproduzierbar ist. Interessant finde ich auch die Frage nach den „Schliffen“ – also wie viel Eingriff legitim ist, ohne den ursprünglichen Charakter zu verlieren. Amunra Casino überzeugt mit mystischem
amunra Spielkonzept online. Am Ende bleibt für mich die Erkenntnis, dass Texte offenbar weniger abgeschlossen sind als man denkt, sondern eher Zustände eines bestimmten Moments bleiben, die sich beim Wiederlesen ständig neu verschieben.
Was mir an euren Beiträgen gefällt, ist der Gedanke, dass man beim Wiederlesen alter Texte eigentlich immer zwei Ebenen begegnet: dem Text selbst und der Person, die ihn damals geschrieben hat. Oft glaubt man, ein Werk sei mit der Veröffentlichung abgeschlossen, aber Jahre später merkt man, dass es weiterlebt, weil sich der Leser verändert hat – selbst wenn dieser Leser der Autor ist.