Zitat:
jeder zweite Deutsche hat mit Lyrik wenig im Sinn und schon länger kein Gedicht mehr gelesen;

58 Prozent der Männer waren lange nicht mehr mit Gedichten in Kontakt gekommen;

43 Prozent der Frauen sind Verächterinnen, 40 Prozent geben sich als aktuelle Leserinnen von Versen;

in der Altersgruppe der 20- bis 29-Jährigen hatten 63 Prozent schon länger keine Lyrik mehr gelesen.
Quelle:
Lyrik: Empirische Verankerung in der Gegenwart (wp)
Zitat:
Viele Lyriker sollen manisch-depressiv sein, angeblich vierzigmal mehr als der Durchschnitt der Bevölkerung. Vielleicht ist das mit ein Grund, dass die meisten „normalen“ Menschen, eben der Durchschnitt, nicht viel mit Lyrik anfangen können, weil ihnen die Erlebniswelt des Lyrikers fremd und verschlossen bleibt.
Man kann viele Gedichte vielleicht nie ganz verstehen, aber mit ein bisschen Einfühlungsvermögen kommt man vielleicht doch nahe dran ran. Dazu muss man nicht unbedingt manisch-depressiv sein. Oder sind wir das alle?