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-- Lyrik
--- Liebesgedicht

Marianne - 20.12.2007 um 03:12 Uhr

Ich fühle wieder Sonnenstrahlen,
die meine Seele warm berühr´n
mir tief im Innern Bilder malen,
und mich zu neuen Ufern führ´n.

Ein gleichgesinntes Herz zu spüren,
und schlägt es auch in and´rer Brust,
doch Geist und Wahrheit sich berühren,
was in den Tiefen beider fußt.

Und endlos schien das lange Streben
nach einer Liebe mit Verstand,
die sich erfüllt durch so viel Geben,
gleicher Gedanken fesselnd´ Band.

Verzaubert durch die Welt der Worte,
die der Poet nur so erkennt,
verschlägt es uns zu einem Orte,
wo man sich froh und glücklich wähnt.

Wo Träume sich zum Wahren wenden,
der Lebensquelle Wasser fließt,
und deren Wogen glitzernd blenden,
was zart aus uns´ren Herzen sprießt.

Wo Augen diamanten scheinen
und die Berührung Treue heißt,
die Seele mit dem Geist im Reinen,
uns nicht mehr in die Tiefen reißt.




mala - 20.12.2007 um 10:56 Uhr

Öööh... Hallo Marianne,
also - ich sachma so: ich find´s so ziemlich kitschig, das Gedicht hier. Es hat auch lauter abgedroschene, 1000fach gelesene Bilder ... aber das, was mich am meisten stört, ist ... da fehlt mir ein Bruch oder Humor oder irgendwas, was dieses ´Schöngereime´ ad absurdum führt. Das würde ich mir wünschen, dann könnt es mir sogar gefallen - wenn so richtig rauskommt, dass der Autor - die Autorin - von zu viel Süßkram Karies bekommt .... sozusagen.
Weißt Du, was ich meine? Es ist zu glatt. Und die Elisionen, die mag ich auch nicht so wirklich.
Sorry, dass ich nix Wohltuenderes schreibe(n kann).
Ich wünsch´ Dir vor allem erholsame Feiertage und so... ja.
Grüße
Mala




baerchen - 20.12.2007 um 16:19 Uhr

Zitat:

Wir Beide kennen diese Oper nicht. Wir beobachten Gondeln auf sich kräuselnden Wellen und hören zwar die Gesänge, verstehen jedoch den Text nicht.
(mala an anderer Stelle)




baerchen - 20.12.2007 um 16:24 Uhr

Bei Marianne weiß ich wenigstens, was mich erwartet. Und siehe da: hier ist sie verliebt. Oder ihre pubertierende Tochter, wie auch immer, was weiss denn ich schon über Marianne?
´Wogen glitzernd blenden´ habe ich als Bild auch noch nirgendwo gelesen. Schimpft mich ruhig kitschig, doch auf Mariannes Texte bezogen ist das schon Sex in Reinkultur.

So. Von dem Kommentar könnt Ihr Euch jetzt mal erholen. ;-)
b.




Arjuna - 20.12.2007 um 16:59 Uhr

Da kenn ich einen schönen kleinen Text von Robert Musil, "Schwarze Magie" ...es geht um Kitsch / Kunst
- herrlich witzig.




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