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Liebesgedicht


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Autor
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Thema: Liebesgedicht
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Marianne
Mitglied
 75 Forenbeiträge seit dem 08.12.2007

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| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 20.12.2007 um 03:12 Uhr |
Ich fühle wieder Sonnenstrahlen,
die meine Seele warm berühr´n
mir tief im Innern Bilder malen,
und mich zu neuen Ufern führ´n.
Ein gleichgesinntes Herz zu spüren,
und schlägt es auch in and´rer Brust,
doch Geist und Wahrheit sich berühren,
was in den Tiefen beider fußt.
Und endlos schien das lange Streben
nach einer Liebe mit Verstand,
die sich erfüllt durch so viel Geben,
gleicher Gedanken fesselnd´ Band.
Verzaubert durch die Welt der Worte,
die der Poet nur so erkennt,
verschlägt es uns zu einem Orte,
wo man sich froh und glücklich wähnt.
Wo Träume sich zum Wahren wenden,
der Lebensquelle Wasser fließt,
und deren Wogen glitzernd blenden,
was zart aus uns´ren Herzen sprießt.
Wo Augen diamanten scheinen
und die Berührung Treue heißt,
die Seele mit dem Geist im Reinen,
uns nicht mehr in die Tiefen reißt.
Marianne Brückl
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mala
Mitglied
 128 Forenbeiträge seit dem 03.12.2006
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| 1. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.12.2007 um 10:56 Uhr |
Öööh... Hallo Marianne,
also - ich sachma so: ich find´s so ziemlich kitschig, das Gedicht hier. Es hat auch lauter abgedroschene, 1000fach gelesene Bilder ... aber das, was mich am meisten stört, ist ... da fehlt mir ein Bruch oder Humor oder irgendwas, was dieses ´Schöngereime´ ad absurdum führt. Das würde ich mir wünschen, dann könnt es mir sogar gefallen - wenn so richtig rauskommt, dass der Autor - die Autorin - von zu viel Süßkram Karies bekommt .... sozusagen.
Weißt Du, was ich meine? Es ist zu glatt. Und die Elisionen, die mag ich auch nicht so wirklich.
Sorry, dass ich nix Wohltuenderes schreibe(n kann).
Ich wünsch´ Dir vor allem erholsame Feiertage und so... ja.
Grüße
Mala
Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
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baerchen
Mitglied
   822 Forenbeiträge seit dem 02.08.2007

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| 2. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.12.2007 um 16:19 Uhr |
Zitat:
Wir Beide kennen diese Oper nicht. Wir beobachten Gondeln auf sich kräuselnden Wellen und hören zwar die Gesänge, verstehen jedoch den Text nicht.
(mala an anderer Stelle)
Sorge Dich nicht, wenn Du schreiben kannst. Schreibe, schreibe, schreibe...
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baerchen
Mitglied
   822 Forenbeiträge seit dem 02.08.2007

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| 3. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.12.2007 um 16:24 Uhr |
Bei Marianne weiß ich wenigstens, was mich erwartet. Und siehe da: hier ist sie verliebt. Oder ihre pubertierende Tochter, wie auch immer, was weiss denn ich schon über Marianne?
´Wogen glitzernd blenden´ habe ich als Bild auch noch nirgendwo gelesen. Schimpft mich ruhig kitschig, doch auf Mariannes Texte bezogen ist das schon Sex in Reinkultur.
So. Von dem Kommentar könnt Ihr Euch jetzt mal erholen. ;-)
b.
Sorge Dich nicht, wenn Du schreiben kannst. Schreibe, schreibe, schreibe...
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Arjuna
Mitglied
  485 Forenbeiträge seit dem 27.02.2007

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| 4. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 20.12.2007 um 16:59 Uhr |
Da kenn ich einen schönen kleinen Text von Robert Musil, "Schwarze Magie" ...es geht um Kitsch / Kunst
- herrlich witzig.
- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
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