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-- Lyrik
--- Das Sein

HelmutMaier - 25.05.2010 um 17:44 Uhr

Ich lege mich
in die Zeit.
Monde wechseln.
Fülle des Lichts
wächst und vergeht,
Licht der Wahrheit,
Klarheit des Wissens.

Ich lege mich
in den Raum.
Im Solarplexus
kreuzen sich
die Linien der Diagonalen
zwischen Händen und Füßen.
Sein und Bestehen.
Stehen im Seienden.

Ich stehe wieder
vor Neuem.
Ich träume Erlebtes
Und ich schweige
vor Erschauern
und Wonne.
im Sein.




1943Karl - 31.05.2010 um 10:57 Uhr

Lieber Helmut,
mir scheint, es ist das Gedicht eines Meditierers. Habe es gern gelesen.
Gruß
Karl




HelmutMaier - 11.06.2010 um 15:51 Uhr

Dass Du das gerne gelesen hast, freut mich sehr, lieber Karl. Dass hier ein Trotzdem mitspielt bei all den politischen Ungeheuerlichkeiten der Gegenwart, brauche ich Dir vermutlich nicht zu sagen.

Liebe Grüße
Helmut




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