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--- Maskenverweigerer & Sprechverbot

Kenon - 12.01.2021 um 23:48 Uhr

Corona in Berlin feiert bald seinen ersten Geburtstag - und noch immer gibt es diese leidigen Maskenverweigerer. Besonders ärgerlich und dummerweise auch häufig ist, dass sie zudem gern laut sprechen - am Telefon, mit der Sippschaft oder jemandem, der sie zurechtweisen wollte - und damit echte, ungefilterte Aerosol-Schleudern sind. Ich greife jetzt keine Gruppen heraus, obwohl es hier in Berlin augenscheinliche Muster gibt, denn letztlich ist es für diesen Text egal, wer genau die Maske halb oder ganz verweigert. Dass das Tragen von Verantwortlichen forciert wird, habe ich sehr selten erlebt. Wer eine einfache Mund-Nase(n)-Bedeckung bisher verweigert oder falsch getragen hat, wo es vorgeschrieben oder angeraten ist, wird es so sicherlich auch künftig mit FFP2-Masken halten, die jetzt teilweise in Bayern Pflicht sind. Wenn wir schon von Berlin nach Bayern gesprungen sind, schaffen wir auch noch Mallorca: Dort herrscht im ÖPNV endlich Sprechverbot, um die Ansteckungen zu verringern. Das hört sich vielleicht überzogen an, aber ich kann es nur begrüßen. Umsichtige Menschen haben sich ohnehin schon daran gehalten - nicht nur in Pandemie-Zeiten. Vielen sind aber noch nicht einmal die Grundlagen geläufig - sie husten beispielsweise weiter offen in den Raum als wäre alles egal. So wird der Lockdown noch sehr, sehr lange dauern. Menschen werden krank, Menschen werden sterben. Immerhin werden jetzt auch die Tage länger und irgendwann wird sogar wieder die Sonne scheinen - wenn auch erst einmal nicht im übertragenen Sinne.



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