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Rezensionen


 
Didier Conrad - Asterix - Die Weiße Iris
Buchinformation

Gutemine und Majestix stehen ganz im Zentrum des neuen Asterix-Bandes Nummer 40. Der Dorfhäuptling und seine Frau haben nämlich eine Ehekrise und da kommt der dahergelaufene römische Spion Visusversus gerade recht. Er "entführt" nämlich die nichtsahnende und gutgläubige Gutemine in die Hauptstadt Lutetia - mit dem Thalix, dem römische Vorläufer des Thalis.

Intrige im Gallischen Dorf

Aber das ist nicht der einzige lustige Einfall des neuen Asterix-Autorenteams Didier Conrad/Fabcaro. Ersterer war ja schon mehrmals federführend beteiligt: Didier Conrad fertigte schon die Zeichnungen für das 36. Abenteuer von Asterix dem Gallier an. Das neue Album ist somit schon das sechste Asterix-Album des gefeierten Marseilleaners. Dieses Mal arbeitete er aber das erste mal mit einem neuen Szenaristen zusammen: Fabcaro, der Conrad mit seiner blühenden Fantasie begeisterte und das Ergebnis halten wir nun endlich in Händen. Das letzte Abenteuer (Asterix und der Greif" erschien ja schon vor fast drei Jahren, 2021. Visusversus ist zwar keine gänzlich neue Figur (Fans erinnern sich an XIX Der Seher), aber es zeigt doch mit welch fiesen Methoden die Römer es immer wieder versuchen, ganz Gallien zu unterwerfen. Die neue Methode nennt sich NLP, ein Hilfsmittel zur Manipulation der sich vor allem die Neue Rechte bedient. Die Weiße Iris steht für Schmeicheleien, eine liebliche Fassade und positive Affirmation. Selbst der Fisch von Verleihnix stinkt nun nicht mehr, sondern duftet. Zudem wird er nicht mehr aus Lutetia importiert, sondern selbst in lokalen Gewässern frisch gefischt. Doch da hat Asterix eine schlaue Idee. Seine Geheimwaffe gegen die neue Methode lautet: Troubadix. Beim einem Festauftritt des Troubadours soll die Wahrheit ans Licht kommen. Schluss mit den Schmeicheleien.

Durch Schlauheit zur Unsterblichkeit

"Sic itur ad astra" (So erlangt man Unsterblichkeit) heißt es bald auch auf dem Piratenschiff, das irrtümlich von einem Hinkelstein Obelix' auf offener See zertrümmert wird. Der kleine schlaue Gallier ist jedenfalls auf bestem Wege dorthin. Seit 1959 erscheinen die bunten Bände und es wurden schon mehr als 393 Asterix-Alben weltweit verkauft. 64 Jahre - das ist schon ein Stück Unsterblichkeit im Comichimmel und das wird auch kein Römer so schnell ändern können. Schon gar nicht durch einen Intriganten wie Visusversus, das muss am Schluss auch Cäsar einsehen. Kurzum: ein herrliches Abenteuer, das wie immer leider zu kurz ist und die Freude auf die nächste Ausgabe schon jetzt eröffnet.

Didier Conrad/Fabrice Caros
Asterix - Die Weiße Iris
2023, Band 40, 48 Seiten, SC oder HC
ISBN: 978-3-770-2440-5
Egmont Ehapa Media

[*] Diese Rezension schrieb: Jürgen Weber (2023-11-04)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.


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