Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 



Save Ukraine!
Save Ukraine!


Amnesty International

Love all Animals

Literaturforum: Das Gewand der Warheit (epischer Vers)


Aktuelle Zeit: 14.04.2021 - 10:31:16
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt!
Suche | Mitglieder | Neu | Statistik

Heute ist der 35. Todestag von Simone de Beauvoir.

Forum > Lyrik > Das Gewand der Warheit (epischer Vers)
Seite: 1 2 3
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
 Autor
 Thema: Das Gewand der Warheit (epischer Vers)
Rainer
Mitglied

9 Forenbeiträge
seit dem 18.03.2007

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 23.03.2007 um 23:12 Uhr

Neigen wir nicht alle etwas dazu, uns in der Masse zu verstecken, uns der Gruppenmeinung anzuschließen? Aber ja!
Wir sind eben nur Menschen, mit Stärken und Schwächen.
Was wären wir ohne sie ...

Das Gewand der Wahrheit

Der Stoff aus dem der Mensch die Wahrheit webt,
gleicht dem Gewand, das er vor Angst und
Kälte zitternd, sich schützend um die Schultern
legt. Denn wisst!
Es ist die Vielzahl seiner Art, die ihn im Geist
beschränkt, in die er sinkt, wenn menschlich
Maß ihn dazu zwingt.
Doch wirft er ab, das schützende Gewand,
entflieht der stumpfen Masse Wahrheit,
ein flammend Licht wird seinen Geist erhellen,
ins Dunkle schwindet Angst und Hoffnungslosigkeit.

Autor: Rainer Stecher
Näheres auf meiner Homepage: www.atragon-online.de.vu

Profil Nachricht senden Zitat
Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
1. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.03.2007 um 07:09 Uhr

Welch Weisheit gehet um!

Schützende Gewänder preiswert erhältich im Gewandhaus zu Leipzig


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
Profil Nachricht senden Zitat
Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
2. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.03.2007 um 12:04 Uhr

Dies sollte keine Kritik sein...

Es ist eine schöne runde Sache, der man nichts hinzufügen muss.

Ein bisschen Spaß muss aber sein.
Gruß, A


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
Profil Nachricht senden Zitat
mala
Mitglied

128 Forenbeiträge
seit dem 03.12.2006

     
3. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.03.2007 um 13:18 Uhr

Diese Nachricht wurde von mala um 13:39:25 am 24.03.2007 editiert


Hallo :-)
Ich hab´ jetzt mehrere Male gelesen, was Du geschrieben hast, und ich versuche immer noch, die Botschaft zu enträtseln. Es sind mehrere Interpunktionsfehler darin, das ist aber nicht das, was mich verwirrt. Klar klingt das weise, weil vom Gestus voller Überzeugung geschrieben, jedoch...

"Das Gewand der Wahrheit
Der Stoff aus dem der Mensch die Wahrheit webt,
gleicht dem Gewand, das er vor Angst und
Kälte zitternd, sich schützend um die Schultern
legt."
...hab´ ich bescheidene Fragen hierzu :)
Das Gewand der Wahrheit - okay, das mag die Sozialisation, die Wahr-Nehmung und allgemeine Moralvorstellungen und somit eine (un)gewisse Beschränktheit betreffen. Inhaltlich, also von der Wortwahl her, finde ich hier allerdings einen (fertigen) Stoff - und sage mir bitte der Autor, was ich an einem Stoff denn noch weben sollte? Ich webe aus Fäden einen Stoff, nicht wahr? Und der Stoff gleicht dem Gewand... da ist es noch mal, fertig also. Vor Angst und Kälte zitternd - wovor? Vor wahrer Wahrheit? Ich möchte hier einmal anfügen, dass es keine Wahrheit(en) gibt! Es gibt tatsächlich nur getünchte Wahrnehmungen, wie frei sich der Mensch auch fühlen mag. Aber gut, das ist eine philosophische Frage, die uralt ist. Es wäre fein, der Autor erklärte einmal, was er denn ausdrücken wollte - ich jedenfalls kann weder mit einem fertigen Stoff, an dem andererseits aber noch gewebt wird (man merke auf: gewebt, nicht genäht!), etwas anfangen, noch mit ´Wahrheit´, die Kälte und Angst hervorbrächte.

"Denn wisst!
Es ist die Vielzahl seiner Art, die ihn im Geist
beschränkt, in die er sinkt, wenn menschlich
Maß ihn dazu zwingt."
Okay, hier wird also noch eins draufgesetzt, falls der erste Teil unverständlich gewirkt hätte - was er zweifellos ist ;) Der Einzelne wird hier verschluckt vom Pulk, womit sein Geist beschränkt wird. Frag´ ich mich.... wie entstand der Pulk?

"Doch wirft er ab, das schützende Gewand,
entflieht der stumpfen Masse Wahrheit,
ein flammend Licht wird seinen Geist erhellen,
ins Dunkle schwindet Angst und Hoffnungslosigkeit."

Aber jetzt wird´s erst richtig interessant :), nun kriegen wir den heiligen Geist oder die Erleuchtung noch dazu, dafür, dass wir frieren und uns ängstigen? Und das ja nun mit einem "flammend Licht"? (was ja durchaus warm ist?!)
Und ins Dunkle schwindet Angst und Hoffnungslosigkeit? Was ist das Dunkle? Und WO ist das? Ist dies ein religiöser Text? Erst dachte ich an soziologischen Hintergrund - aber nun?
Sind wir hier in Sodom und Gomorrha? Und mitten in kuscheligen Lügenmassen wirft jemand sein Truggewand ab?
Holla!
Letztlich - bei näherem Hinsehen, hätte die Aussage auf einen Satz reduziert werden können, und ich fühle mich hier ob der vielen Worte/Wortbilder/Metaphern leicht verschaukelt, ja, sogar ob des Inhaltes. Aber: Epische Breite, ja, das hat dieses Werk schon, das ist wohl wahr :))
Was mich gleich drauf bringt, dass der Titels des Ganzen falsch geschrieben ist. Ich bitte um ein ´h´ für die WaHrheit :)
Bitte erkläre er sich oder mir den Text, der Autor!

Grüße
mala


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
Profil Homepage von mala besuchen Nachricht senden Zitat
Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
4. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.03.2007 um 14:01 Uhr

Diese Nachricht wurde von Arjuna um 14:01:31 am 24.03.2007 editiert

@mala
Im Prinzip richtig, deine Anmerkungen, ..
Ich halte mich momentan ein bisschen zurück.

Ich denke, das Kritikstückeln hilft hier nicht.

Entweder lässt man es einfach so stehen, da Änderungen bei dem Duktus nicht viel bewirken würden -
oder man macht gleich ein neues Gedicht daraus.
Die Verständnisfragen würde ich nicht überbewerten.
Ich glaube, Rainer wollte nur ein bisschen im Pathos schwelgen...
Gruß,A


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
Profil Nachricht senden Zitat
mala
Mitglied

128 Forenbeiträge
seit dem 03.12.2006

     
5. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 24.03.2007 um 14:10 Uhr

@Arjuna :)
Soso, er wollte etwas im Pathos schwelgen? Für mich schwelgt er im Unsinn!
Außerdem werden hier Wahrheit und Weisheit durcheinandergewürfelt und mit dem Gestus des
´Ich weiß was und will Euch das mal vermitteln´ in die Menge gestreut.
Und ich frage mich, warst Du doch in Deinem ersten Kommentar rein gefühlsmäßig, wie´s scheint, nahe dran, warum Du im 2. Anlauf schriebst, es sei keine Kritik, und das Stück sei ´rund´? Und jetzt schreibst Du sowas wie ´Lass ihn mal, der brauchte das gerade so´?
Hallo?
Wir sind doch hier in einem Literaturforum und nicht in einer Hilfsorganisation?
Andererseits werden Beiträge und Fragen abgewertet, was ich nicht verstehe. Gibt´s hier so was wie nen eingespielten ´Klüngel´, der sich bauchpinselt? Das bekäme dem angestrebten Niveau doch nicht?
Also bitte - liebe Arjuna - lass doch den Autor sprechen und sich erklären zu seinem Text. Vielleicht bringt er uns die ´Wahrheit´ über seinen Text ans ´flammend´ Licht´?
Ich würde mich darob freuen :)
Grüße
mala


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
Profil Homepage von mala besuchen Nachricht senden Zitat
Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
6. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.03.2007 um 08:29 Uhr

Da steh ich bei dir.
Der Autor sollte sich erklären.

Lieben Gruß,A


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
Profil Nachricht senden Zitat
LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
7. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.03.2007 um 12:40 Uhr

Diese Nachricht wurde von LX.C um 12:41:35 am 25.03.2007 editiert

Rainer propagiert den Individualisten. Nur dieser ist zur Zivilcourage fähig.


.
Profil Homepage von LX.C besuchen Nachricht senden Zitat
Herr Aldi
Mitglied

106 Forenbeiträge
seit dem 21.05.2005

Das ist Herr Aldi

     
8. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.03.2007 um 13:06 Uhr

Den Autor seinen Text erklären lassen? Ich kann ihn nur davor warnen, dem nachzukommen, denn dann hätte er auf den Text verzichten und gleich die Erklärung verfassen können.


Wie entwürdigt man den Tod am besten? Indem man den Willen hinterlässt, im Sarg auf den Bauch gelegt zu werden. (Wolfgang Hildesheimer)
Profil Nachricht senden Zitat
mala
Mitglied

128 Forenbeiträge
seit dem 03.12.2006

     
9. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 25.03.2007 um 13:44 Uhr

*lach*
Jaja, LX.C, das glaube ich wohl, das mit dem Individualisten. Wobei auch ein Individualist nicht noch fertigen Stoff webt, und eigentlich sollte er sogar wissen, was ihn zum Individualisten macht, wie er das anstellt und warum, welche Motive ihn leiten, welches Ziel er hat, etc.
Herr Aldi?
Das heißt, Du findest auch keine Erklärung für dieses Werk? Nun ist es jedoch keine Auslegungssache und nicht vielfach interpretierbar, sondern einfach ein Text, der prätentiös rüberkommt. Oder findest DU darin etwas, was Du als Aussage schlüssig fändest? Wenn ja - was denn?
(interessiert mich tatsächlich *smile*)
Nun denn,
Grüße
mala


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
Profil Homepage von mala besuchen Nachricht senden Zitat
Seite: 1 2 3
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
Forum > Lyrik > Das Gewand der Warheit (epischer Vers)


  Ähnliche Beiträge
Gestartet von
Antworten Letzter Beitrag
2. Epischer Vers
Rainer
0 21.03.2007 um 19:40 Uhr
von Rainer
Epischer Vers
Rainer
2 20.03.2007 um 22:50 Uhr
von Devun


Sie möchten hier mitdiskutieren? Dann registrieren Sie sich bitte.



Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Literatur





Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Datenschutz | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2021 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.035769 sek.