Zitat:
Sie zeigte sogar Verständnis dafür, dass der ihr sonst alles andere als sympathische Putin keine NATO-Basen auf der Krim haben wollte.
Übersetzt wird sie mit:
"Ja, klar, wenn man das alles nur machtpolitisch sieht, dann kann man Putin ja sogar verstehen, dass er ..." keine NATO-Basen auf der Krim haben wollte. Den O-Ton hört man leider kaum.
Machtpolitisch kann man sicherlich auch ganz andere Verbrechen "verstehen". Damit ist ja noch lange nichts gerechtfertigt.
Zum Krieg Russlands gegen die Ukraine hat sie sich eindeutig positioniert:
Zitat:
How is it possible to deluge the country with blood, criminally annex Crimea and destroy this fragile after-war peace? There are no excuses.
I am just from Kyiv, and I was astonished by the people I saw. They want a new life, they are ready for a new life. And they will fight for it.
Hundreds of Russian tanks in Donbas is not a sort of a conversation; pitting fraternal nations against each other means death for a politician.
https://charter97.org/en/news/2015/5/15/151651
Die Tradition der Gewalt, des Landraubs, des Elends, des Jammerns und Ertragens in Russland ist groß. Ich finde es zu einfach, dem Westen die Schuld zuzuschieben, dass sie fortgeführt wird. Russland muss sich schon von selbst in eine freie, demokratische Zukunft bewegen. So wie die Ukraine.