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Die Dichte des Dschungels
Autor: Copper · Rubrik:
Lyrik

Nebelschwaden wabern weit durch das dichte Dunkel des Dschungels
Dumpfe Geräusche hangeln sich von Ast zu Ast und
Einzelne dissonante Töne nehmen die Verfolgung auf

Mein Augenlicht habe ich verloren - lange schon...
Kann weder sehen, noch tasten noch schmecken
Nervenenden sind schwarz wie verbrannt - abgestorben
Die wenigen, intakten formen sich zu einem riesigen Gordischen Knoten
Ein Ohr ist mir geblieben:
Vom Schicksal verhöhnt muss ich seinen Spott ertragen - zu lange schon

Hab keine Kraft mehr weiter zu marschieren
Mich durch das dichte Dunkel zu schlagen - keinen Mut oder Antrieb
Ohne Messer gibt es hier sowieso kein Vorankommen...

Wieso also nicht schlafen?
Wieso nicht einfach auf den Boden legen und schlafen?
Einfach fallenlassen und daliegen!
Ausgelaugt und kraftlos
Die Gliedmaßen weit von sich gestreckt
Ihr verwährt euren Dienst?
Flüchtlinge! - wer braucht die schon?
Wer braucht schon irgendwas oder irgendwen um einfach dazuliegen?

Kein Reiz der Mut macht oder Kraft kauft
Wieso nicht ewig liegen bleiben?
Und an Spott und Hohn vergehen?


Einstell-Datum: 2007-06-12

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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