Archiv klassischer Werke
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Buchrezensionen
Céline, Ferdinand-Louis :Tod auf Kredit Ein Roman von 700 Seiten, so blödsinnig wie das Leben: "Tod auf Kredit" (1936) heißt er, ist vom bösen Franzosen Louis-Ferdinand Céline (1894-1961), der war lange Zeit Armenarzt und zeitweilig Antisemit, Nazikollaborateur usw., eine dauerhaft verkrachte Existenz, die zu unanständig war zum Schweigen. Da der ganze Roman, … [...] -> Rezension lesen
Bräunig, Werner :Rummelplatz Vierzig Jahre lebte Moses in der Wüste, vierzig Jahre existierte ein Staat namens DDR, mehr als vierzig Jahre mussten vergehen, bis Werner Bräunigs (1934 - 1976) ostdeutscher Bergarbeiter-Roman "Rummelplatz" erscheinen konnte. Warum? Auf dem 11. Plenum der SED (1965) wurde ein Vorabdruck des Romans, der kurz zuvor in der … [...] -> Rezension lesen
Rimbaud, Arthur :Das trunkene Schiff Vorliegende Ausgabe des „bateau ivre“ wäre wohl genau nach dem Geschmack des leider schon verstorbenen Paul Celan gewesen. Nicht nur die Aufmachung als Schulheft und das grau-schwarze Design hätten wohl genau seinen Geschmack getroffen, der die erste Ausgabe beim Insel-Verlag, 1958, aufgrund seiner bunten „blau-gelb-schwarz … [...] -> Rezension lesen
Spies, Werner :Max Ernst: Traum und Revolution „La vierge corrigeant l`enfant Jesus devant toris temoins: Andre Breton, Paul Eluard et le peintre“ ist der etwas lange geratene Titel eines der berühmtesten Werke von Max Ernst und zeigt eine Pieta, aus einer einmal etwas ganz anderen Perspektive. Wie kein anderes surrealistisches Gemälde beinhaltet dieses 1926 entstandene alle … [...] -> Rezension lesen