Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 


Rezensionen


 
Anselm Grün - Staunen. Die Wunder im Alltag entdecken
Buchinformation
Grün, Anselm - Staunen. Die Wunder im Alltag entdecken bestellen
Grün, Anselm:
Staunen. Die Wunder im
Alltag entdecken

Bei amazon bestellen

(Bücher frei Haus)

Alle Menschen träumen schon im jungen Alter von einen glücklichen und erfüllten Leben. Im Laufe ihres Lebens mögen sich die Vorstellungen davon verändern. Sind es bei jungen Menschen wie etwa meinem 15- jährigen Sohn Träume von einem Studium und einem bestimmten Beruf, sind es bei mir persönlich im Augenblick Wünsche nach dem Gelingen einer bevorstehenden schwierigen Operation. Wird es mir in meinem letzten Lebensviertel gelingen, jede Stunde und jeden Tag als Geschenk anzunehmen und mit den mir nahen Menschen zu leben, als wäre es mein letzter?

Schon immer waren die Träume von einem glücklichen und erfüllten Leben mehr oder weniger stark beeinflusst von materiellen Wünschen. Eine schöne, größere Wohnung haben, sich einen Urlaub leisten können, im Beruf aufsteigen und mehr Geld verdienen, davon träumten meine Eltern schon in den fünfziger Jahren.

Dass auch ohne viel Geld und ohne das medial vermittelte Bedürfnis nach Erfolg, jugendlicher Schönheit und Anerkennung, der Sinn des Lebens, das Gefühl von Glück und Sinnhaftigkeit dessen, was ich bin und tue, meistens mitten in unserem Alltag verborgen legt und entdeckt werden will, dieser Wahrheit geht der Benediktinerpater Anselm Grün in einem neune bei Herder erschienen Buch nach.

Er hat seinen auch aus seinen früheren Büchern schon bekannten Gedanken den Titel „Staunen“ gegeben.
„Staunen ist eine Voraussetzung dafür, dass jeden Tag etwas Neues in uns beginnen kann, dass wir herauskommen uns den alten, festgefahrenen Wahrnehmungs- und Lebensmustern. Staunen heißt offen sein für da Neue und das Wunder im Alltäglichen erkennen. Kinder können das noch: sich mit offenem Herzen einlassen, ganz im Augenblick sein, ohne Erwartungen, ohne Nebenabsichten, ohne Vorurteile.“
Es ist wie eine „Offenbarung, die keinen Glaubensakt, sondern bloße Aufmerksamkeit fordert.“ (Peter Schellenbaum)

Lassen Sie sich von diesem wunderbaren Buch inspirieren und versuchen Sie, nur einmal am Tag für eine kurze Zeit sich in einen solchen Zustand des Staunens zu versetzen und fangen Sie dabei mit sich selbst an, denn Sie sind ein Wunder.

Anselm Grün, Staunen. Die Wunder im Alltag entdecken, Herder 2018, ISBN 978-3-451-00657-9

[*] Diese Rezension schrieb: Winfried Stanzick (2018-07-05)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



-> weitere Bücher von Anselm Grün ansehen

-> Möchten Sie eine eigene Rezension veröffentlichen?

[ weitere Rezensionen : Übersicht ]

 



Aus unseren Buchrezensionen


Super und dir?Weßling, Kathrin:
Super und dir?
Du wirst dem Sturm nicht gewachsen sein, aber ich antwortete: Ich bin der Sturm. Ein anonymes Zitat stellt die Autorin in ihrem dritten Roman an den Anfang, denn die Protagonistin Marlene ist rauschgiftsüchtig und als Scheidungskind prädestiniert, sich selbst mehr als anderen Probleme zu machen. Marlene Beckmann ist 31 Jahre alt, hat [...]

-> Rezension lesen


 Mein LebenslaufMitterer, Felix:
Mein Lebenslauf
70 Jahre jung und schon hat der Tausendsassa Felix Mitterer seine Autobiographie geschrieben, die er bescheiden "Mein Lebenslauf" nennt. Bemerkenswert für einen Mann seiner Generation ist, dass er, nachdem er seine eigene Kindheitsgeschichte erzählt, zu der seiner geliebten Frau Chryseldis wechselt und auch ihr Leben [...]

-> Rezension lesen


Asterix Mundart Wienerisch IV - Kööch uman AsterixGoscinny, René:
Asterix Mundart Wienerisch IV - Kööch uman Asterix
„Zauwadranggl oda ned, mia wean eana en Schlauch gebm!“, droht Majestix von seinem Schild herunter den anrückenden Römern aus den Lagern Kleinbonum, Laudanum, Babaorum und Aquarium. Das letzte kleine römische Dorf in der Bretagne leistet dem römischen Imperialismus noch Widerstand, denn den Rest Galliens ist längst besetzt. Aber [...]

-> Rezension lesen


 LokalheldenWeigoni, A.J.:
Lokalhelden
Die weitgespannten assoziativen Bezüge, die Weigoni aufgespannt hat, fängt der Roman in der sinnlichen und konkreten Individualität der Figuren wieder ein, ohne seine motivische Vielschichtigkeit ganz aufzuheben. Nach seinem ersten Roman Angeschlossenes Sammelgebiet fächert Weigoni das auf, was Dr. Enrik Lauer als [...]

-> Rezension lesen


Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Suchmaschine z3ro.net





Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Datenschutz | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2018 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.022754 sek.