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John Cullen Murphy - Prinz Eisenherz Murphy-Jahre, 1985/86, Band 8
Buchinformation
Murphy, John Cullen - Prinz Eisenherz Murphy-Jahre, 1985/86, Band 8 bestellen
Murphy, John Cullen:
Prinz Eisenherz
Murphy-Jahre, 1985/86,
Band 8

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(Bücher frei Haus)

Mordred hat endlich den Thron Arthurs erobert und sucht nun Schutz bei König Aguar, Eisenherz‘ Vater, ganz so wie einst die Familie aus Thule in den Sümpfen Britanniens Unterschlupf fand. Nur dass König Arthur natürlich nicht in den Sümpfen Thules leben muss, versteht sich von selbst. Eisenherz und Aleta reisen in einer heiklen Mission zu König Cerdic, dem Sachsen, der König Arthur dabei helfen soll, sein Reich in Britannien zurückzuerobern und es dafür auch als Siedlungsgebiet für seine Sachsen hinzugewinnt. Daher auch der Ausdruck Anglo-Saxons, denn auch hier bewegt sich die an und für sich fiktive Legende um das Singende Schwert und dessen würdigsten Träger, Prinz Eisenherz, durchaus auf historischem Terrain in ebensolchem Rahmen.
Eisenherz wird von König Cerdic – um den Pakt zu besiegeln - sodann mit einer ganz besonderen Aufgabe bedacht, denn er muss für den Sachsen den Troll Orlog und den Räuber Rollo fangen und auch noch den Schatz von Hengist bergen. Aber den hat längst Cerdics Sohn Cyrnic vor seinem ehrwürdigen Vater verborgen und so setzt sich Eisenherz mal wieder in die Nesseln, wie gut, dass er eine so tolle Frau hat, die ihm dabei wieder einmal aus der Patsche hilft, denn auch das verzeichnen die vielzitierten „Chroniken“, die bis heute auf 4000 Seiten angewachsen sind, dass die Liebe zwischen Eisenherz und Aleta nichts trennen kann. Anders ist es leider Aguar ergangen, der schon seit einem Viertel Jahrhundert alleine auf seinem Hof in Thule lebt und sich nach der Zärtlichkeit einer Frau sehnt. Aber Aleta ahnt, dass Eisenherz das mit Unbehagen erfüllen würde und so fädelt sie es weise ein, dass dieser glaubt, er habe seinen Vater mit Lady Fenia verkuppelt. Wolfgang Fuchs‘ wie immer interessant gestaltetes Vorwort entzündet sich bald an der Frage, wer eigentlich Eisenherz‘ Mutter tatsächlich war und kommt zu dem Schluss, dass es keine Sachsin gewesen sein kann, wie von Murphy angedeutet wird, da Aguar sie in einem Land kennenlernte, wo man „mit Löffeln isst“, sondern eigentlich eine Römerin geradezu gewesen sein muss, da auch Eisenherz die typische Nase einer solch edlen Geburt im Gesichte trage und auch seine schwarzen Haare von ihr stammten.
Eine weitere Liebesgeschichte entspinnt sich zwischen Eisenherz‘ Sohn Arn, der sich in Maeve eine treue Mutter seiner Kinder sucht und sogar den Segen von König Arthur höchstpersönlich dafür erhält: „Ich bin mit vielen Gaben reich gesegnet, doch ein Thronerbe ist mir versagt geblieben. Maeve ist Blut von meinem Blute. Das erste Kind, das aus eurer Verbindung hervorgehen wird, soll den Thron Camelots erben. Und nach meinem Tod soll ihr so lange, bis das Kind selbst zu regieren fähig ist, die Regentschaft im Namen des Kindes ausüben. Dies ist mein Wille und bei den Mächten des Himmels fordere ich, ihn auszuführen.“ Als fait accompli zum Beischlaft möchte man diese königliche Weihnachtsbotschaft gerne in solch friedlichen Zeiten wie zwischen Weihnachten und Neujahr, der schönsten Zeit des Jahres, verstanden wissen. Und der Friede sei mit Euch…
John Cullen Murphy Prinz Eisenherz Murphy-Jahre, 1987 – 1988, Band 9 erscheint im März 2014 (Originalseiten 2604 - 2707) bei Bocola. Großformatiger (23,5 x 32 cm) Hardcover-Band, 112 Seiten, erstmals in der digital restaurierten Farbversion der US-Sonntagsseiten! Vorwort: Uwe Baumann, Übersetzung: Wolfgang J. Fuchs.

John Cullen Murphy
Prinz Eisenherz Murphy-Jahre, 1985/86,
Band 8 Murphy-Jahre 1985 - 1986
(Originalseiten 2500 - 2603)
Großformatiger (23,5 x 32 cm) Hardcover-Band, 112 Seiten
erstmals in der digital restaurierten Farbversion der US-Sonntagsseiten!
Vorwort: Wolfgang J. Fuchs
Übersetzung: Wolfgang J. Fuchs
ISBN 978-3-939625-48-3
24,90 EUR [D] / 25,60 EUR [A] / 35,50 sFr [CH]
erschienen im Dezember 2013 bei Bocola

[*] Diese Rezension schrieb: Jürgen Weber (2013-12-29)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.


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