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Albert Uderzo - Asterix Mundart - Asterix redt Wienerisch Übatrogn von Dr. a. D. Kurt Ostbahn
Buchinformation
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Uderzo, Albert:
Asterix Mundart -
Asterix redt Wienerisch
Übatrogn von Dr. a. D.
Kurt Ostbahn

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(Bücher frei Haus)

Am Anfang dieses Bandes führt ein Glossar in die wichtigsten benutzten Wienerischen Ausdrücke ein. Natürlich ist auch die Beschreibung der Figuren in Wienerisch und auch der Pretext, der von dem widerständigen Dorf mit den aufsässigen Galliern – den „zachen Hunden“ spricht – erzählt, im Dialekt gehalten. Das kleine Dorf um das es sich in der hier vorliegenden Geschichte „Da grosse Grobn“ (Der große Graben) dreht, ist in der Mitte gespalten und gehört einerseits Grantschermix, andererseits Grobianix „Da Uat bin i“ („L’etat – c’est moi“). Grantschermix hat einen attraktiven Sohn, Grünix, der Grobianix’ Tochter Grienolin liebt und die auch ihn liebt. Doch die Gräben zwischen den beiden lassen sich nicht überwinden, da kann der fischige Grauslix noch so sehr intrigieren. Einzig die beiden Liebenden wissen einen Weg, wie wieder Eintracht in das gallische Dorf einkehren könnte und so senden sie Grünix in das Dorf von Majestix, einem alten Kumpan des einen Häuptlings, um Hilfe zu holen, während die anderen zu den Römern gehen. Als endlich die beiden Häuptlinge gegeneinander antreten, sagt der eine: „Numaria scho amoi deine Baana! I wird da zagn, woas a richtiga Kapo is, du Kniawacha Kraudara!“ und der wandere erwidert: „Täusch di ned, hoibhinicha Hiafla!“

Beim Teutates!

Ein „Hiafla“ ist übrigens ein Versager und ein Kraudara ein alter Mann. Rabiat sind aber mitunter auch die Frauen in diesem Asterix, besonders sprachlich: „Ghoit da de Bleameln und loss mi in Kraut“ ruft Grienolin Grauslix zu, während sie ihm einen Blumentopf auf dem Kopf zerschlägt. Natürlich will sie keinesfalls seine Frau werden, auch wenn ihr Vater Grobianix diesen Deal mit Grauslix abgeschlossen hat. „Moch da kane Suagn, Grienolin! Mitn Miraculix sein Nohau, dem Obelix sein Ärmel, dem Idefix sein Riacha und meina Wiffität bring ma dein Vodan boid wieda ham“, tröstet Asterix Grienolin über die Entführung ihres Vaters hinweg, denn die Römer haben ihn sich als Sklaven geschnappt, weil er die gegnerische Hälfte seines Dorfes – die von Grantschermix nicht als Sklaven an die Römer verscherbeln wollte. Beim Teutates, da geht’s zua, bei de alten Gallier!

Der Wahrsager, der in Wildschweinen liest

In der zweiten in diesem Band abgedruckten Episode, „Da Woasoaga“ geht „a Duannwetta nieda, des se quasi gwoaschn hod“, und die versammelte Gallier-Haute-vollé unseres kleinen aremoricanischen Dorfes betet zu ihren rund 400 Göttern, sie mögen sich doch beruhigen. Da tritt plötzlich der Titelheld in die Hütte von Majestix und will ihnen die Zukunft vorhersagen. Doch er hat die Rechnung ohne den schlauen Asterix gemacht, der ihn sofort durchschaut und sabotiert. Ein eilig zum Lesen vorgelegter Fisch bringt zwar nicht die erwartete Perspektive für die Zukunft, dafür aber eine zünftige Rauferei zwischen den Dorfbewohnern. Der beleidigt abziehende Seher wird dann von Gutemine, Majestix’ Frau, eingeholt und verköstigt: denn er kann auch aus „ana Wüadsau, a Antn, am Backhendl, wos Siassn und am Hopfentee“ lesen.

Albert Uderzo, René Goscinny
Asterix Mundart - Asterix redt Wienerisch
Übatrogn von Dr. a. D. Kurt Ostbahn
gebundene Ausgabe (oder Softcover)
96 Seiten
ISBN: 978-3-7704-3888-4
Format: 29,4 x 22,1 cm
19,99.-€

[*] Diese Rezension schrieb: Jürgen Weber (2017-01-26)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.


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