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Letzter Wille
Paul Heyse
Der Tag an dem das Leben gehen wird
und ich nicht mehr aufwachen kann,
in welchem Ort oder welcher Stadt ist mir unwichtig,
das Bett werden sie mir machen wollen.
Eine ruhige Grube würde ich hier mögen,
unter diesen Zypressen,
wo ich mit meinen süßen Träumen rastete
und wohin ich meine Schritte richtete.

Am Ufer meines Sees, auf dessen Seiten
der Frieden die Flügel schlägt,
würde ich mir mit dem Murmeln der Wellen
ein Zikadengezirpe anhören,
würde ich vom hohen Monte Baldo grüßen,
dem eingeschlafenen Gipfel,
schwärzlich auf dem See,
und stolz und unabänderlich, von Sternen gekrönt.



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