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(Bücher frei Haus)
Wikinger
Klabund

             (für John von Gorsleben)

Wir sind von einem fernen Nord geschwommen
Wie wilde Schwäne, südige Welt zu sehn,
Und sind zu Menschen gekommen,
An deren Schritten keine Flügel wehn.

Ihre Füße sind plump, ihre Haare sind schwarz,
Ihre Weiber sind dick wie Walrosse.
Wir schenken sie unserm Trosse.
Wir sind Bäume. Aus unsern blonden Bärten tropft Harz.

Wir schlingen die Möwe roh in unsern Rachen.
Unsere Drachen-
Schiffe
Und wir
Haben scharfen Zahn.
Wir hacken ihn ohne List und Kniffe
In feindlich Mensch und Tier.
Und in unsrer Gattin Galan.

Aber wenn wir an dem neuen Strande zechen
Und den Fraun im Spaß die Schenkel brechen -
Algenmoosumkränzt,
Sklaven sind die Sassen, wir sind Lorde:
Rauschts in unsern Augen blaue Fjorde,
Die das Nordlicht rosa überglänzt.



Hinweis: Sollte der obenstehende Text wider unseres Wissens nicht frei von Urheberrechten sein, bitten wir Sie, uns umgehend darüber zu informieren. Wir werden ihn dann unverzüglich entfernen.

 

Aus unseren Buchrezensionen


Der FamilienmanagerReinhardt, Susanne:
Der Familienmanager
Jede Familie, gerade dann wenn Kinder in ihr aufwachsen, ist ein hochkomplexes Gebilde, an das von außen durch Arbeit, Kindergarten Schule, Vereine und Freunde eine ganze Menge an Anforderungen gestellt werden. Doch auch das ganz normale Funktionieren mit der Erfüllung der Grundbedürfnisse erledigt sich in einer Familie nicht einfach [...]

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 De SenectuteBobbio, Norberto:
De Senectute
Sich über das Alter Gedanken machen, das tun für gewöhnlich nur die Alten. Aber auch junge Menschen sind damit konfrontiert, etwa wenn sie die Alten pflegen oder einmal einen Moment innehalten und darüber nachdenken, was denn einmal aus ihnen werden wird. Man kann es so machen wie Norberto Bobbio und Tagebuch schreiben, „um sich [...]

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Der VesuvRichter, Dieter:
Der Vesuv
Rund 500 aktive Vulkane gibt es auf unserem Heimatplanten, aber der Vesuv hat seit Äonen eine Sonderstellung in unserem kollektiven, europäischen Gedächtnis. Seit 1944 ruhe er, schreibt Richter in seiner Einleitung, aber irgendwann werde er wieder in die Weltgeschichte eintreten und auch in seinem Schweigen halte er unsere Unruhe noch [...]

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 Das Kolloseum. Bewundert, bewohnt, ramponiertWegerhoff, Erik:
Das Kolloseum. Bewundert, bewohnt, ramponiert
Der Umgang mit der Antike und ihren Hinterlassenschaften war durch die Jahrhunderte hindurch nicht immer gleich, denn vorangegangene Generationen gingen alles andere als zimperlich oder behutsam mit den „alten Steinen“ um. Das Kolosseum, das „Amphitheater Roms“ war besonders vielen Umdeutungen und Umbauten ausgesetzt, wie [...]

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> Unser Buchladen
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> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
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