Biographien Rezensionen Diskutieren im versalia-Forum Das versalia.de-Rundschreiben abonnieren Service für Netzmeister Lesen im Archiv klassischer Werke Ihre kostenlose Netzbibliothek

 



Save Ukraine!
Save Ukraine!


Love all Animals

Literaturforum: Mondeskind


Aktuelle Zeit: 20.07.2024 - 13:55:15
Hallo Gast, Sie sind nicht eingeloggt!
Suche | Mitglieder | Neu | Statistik

Forum > Prosa > Mondeskind
Seite: 1
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
 Autor
 Thema: Mondeskind
PhiZi
Mitglied

1 Forenbeitrag
seit dem 08.01.2007

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 08.01.2007 um 05:16 Uhr

Hier meine erste Geschichte. Der Anfang davon zumindest.

*Admins: könnt ihr meinen Beitrag "Mondeskind" im Lyrik-Forum löschen? danke.

Mondeskind

Es war einmal ein kleiner Junge. Die Nacht war sternenklar und es
schien der Mond durch das Fenster. Er saß leise am Fenster und schaute
durch die Landschaft, die in einem sonderbaren nächtlichen Licht
gewandelt war.

Sein Name war Martin, und die Geschichte die ich euch erzähle wird
euch verwundern, denn er ist kein "üblicher" Junge. Er war etwa zwölf
Jahre alt und wohnte in einem schönen kleinen Haus mit einem
Gemüsegarten mitten in den Bergen. Er sah scheu aus. Seine großen
Augen strahlten Neugierde, Empfindsamkeit und eine Art Klugheit aus.
Martin war sehr Astronomie interessiert, und er wusste in seinem Alter
schon viel über Stern, Mond und Sonne.

Diese Nacht war eine besondere Nacht, denn er konnte aus keinem
ersichtbaren Grund nicht schlafen. Das Mondlicht und die Sterne, ja,
diese Nacht war nicht wie jede Nacht. Die Nacht hatte eine Atmosphäre,
die sehr still und etwas kostbares hatte. Der Mond schien in dieser
Nacht wie von einer Aura umgeben ein Licht aus, das Martin als sehr
faszinierend fesselte. Das Licht war heller und sehr weich. Es war so,
als wäre der Mond größer, ja, es schien so, als wäre er näher
gekommen. Es umgab diesem Himmelskörper eine Art Ring, der die Sterne
und die Kometen wie "etwas weiter weg" erschienen ließ.

Martin sinnte darüber nach, was diese für ihn offensichtlichen Zeichen
am Himmel und in seiner Wahrnehmung denn zu bedeuten haben. Plötzlich
sprang erschreckt auf. Am Himmel war noch ein besonderes Zeichen zu
sehen. Er konnte es nicht mit bloßen Auge erkennen, denn es war ein
diffuses Licht. Er nahm aufgeregt sein Teleskop zu Hilfe.
Der Komet zog einen langen Schweif. Es schien so, als würde er genau
auf den Mond zusteuern, ja es schien als würde dieser Komet in der
Ferne der Nacht den Mond kreuzen. "Ohje" dachte Martin "hoffentlich
trifft er nicht auf den Mond..." Er zeichnete mit dem Zeigefinger in
die Luft. Die Luftline des Schweifs zeigte den Kometen direkt in
Richtung des damals so sonderbaren Mondes. Er beobachtete wie sich der
Komet langsam seinem Ziel nähert.

Während er von diesem kosmischen Ereignissen gefasselt durch das
Teleskop stand, dachte er, wie das bloss enden würde. Er hatte Angst,
aber die Faszination war größer. Martin sagte leise "Wow! Das ist ja
irre, was passiert hier...?". Er zischte leise. "Der Mond ist so
schön" flüsterte er, "Er sieht aus, als würde er genau auf mich zu
kommen". Er war von diesem Ereignis fast schon hypnotisiert.

Während Martin dies alles beobachtete und sah, dass das Komet gleich
den Mond erreichen würde rannte er schnell in den Garten und schaute
gespannt in den Himmel. Von Angst keine Spur, denn es war alles so
sehr faszinierend für ihn, dass er alles vergaß was um ihn war.
Er beobachtete wie der Komet den Mond streifte, ja, richtig gehört,
der Komet traf nicht den Mond. Aber dann als der Komet nicht mehr im
hellen Licht des Mondes zu sehen war, geschah etwas was unheimlich
ergreifendes. Das Licht wurde bläulicher, ja fast schon purpur, und es
wehte ein Sturm über die Landschaft. Äste flogen über das Dach des
Hauses und der Wind rauschte sehr laut. Martin konnte sich gerade sich
gerade noch so halten, ohne vom Wind mitgenommen zu werden.
"HIIILFEEE" schrie er, doch es hörte ihn niemand. Seine Eltern
schliefen trotz dieser stürmischen Ereignisse und seinen Rufen tief
und fest.
Das sehr helles Licht des Mondes, das die ganze Landschaft in ein
blaues Licht verwandelte wurde immer stärker und mit ihm der Wind.
Martin konnte sich nicht mehr halten und wurde in Richtung des Mondes
geschleudert.
Er flog durch die purpurne Nacht immer höher und höher, er sah das
Dorf in dem er lebte, die Schule auf der er ging und flog über Gipfel.
Er war von einer dem Licht völlig gehüllt, und es schien so, als würde
ihn dieses Licht durch ins Weltall tragen. Plötzlich sah er, dass die
Erde rund ist. Martin war sehr ängstlich, denn er wusste nicht was mit
ihm passiert. Er zitterte am ganzen Körper.
Die Erde wurde immer ferner und er war nun im Weltraum.

Fortsetzung folgt.

Nachricht senden Zitat
Seite: 1
[ - Beantworten - ] [ - Drucken - ]
Forum > Prosa > Mondeskind



Sie möchten hier mitdiskutieren? Dann registrieren Sie sich bitte.




Buch-Rezensionen:
Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Gedichtband Dunkelstunden
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> New Eastern Europe
> Free Tibet
> Naturschutzbund





Das Fliegende Spaghettimonster

Ukraine | Anti-Literatur | Datenschutz | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2024 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.53 erstellte diese Seite in 0.038466 sek.