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Literaturforum: Michael D. Eschner: Leben wie der Phönix


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Forum > Rezensionen II > Michael D. Eschner: Leben wie der Phönix
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 Thema: Michael D. Eschner: Leben wie der Phönix
Martinus
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seit dem 12.03.2008

Das ist Martinus

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 30.10.2011 um 22:08 Uhr

Es war vor etwa 10 Jahren, als ich auf einem Sommerfest der damaligen ‚Ethos Gemeinschaft Thelema‘, die auch die Internetcommunity ‚New Äon‘ betrieb, ein kleines Büchlein erstand, welches, wie ich heute wohlwissend feststellen kann, mein Leben grundlegend änderte.
Meine Leidenschaft war seit jeher neben Phantastischer Literatur auch Mythen, Magie und alles Okkulte und Paranormale.
„Der magische Weg zu Wissen, Liebe, Leben, Freiheit“ war der damalige Untertitel zu „Leben wie der Phönix“, damals erschienen bei Peyn und Schulze.
Die Neuauflage in einem anderen Format sprach mich gleich an. Das Motiv des ‚Rising Phoenix‘ auf schwarzem Grund kommt sehr wirkungsvoll zur Geltung. Ebenso die durchgängig farbigen Bildmotive, die jedes Kapitel stilvoll einleiten, im Gegensatz zu den damaligen s/w Zeichnungen.
Neben dem damaligen Vorwort von Michael Eschner, ist die Neuausgabe um ein 2. Vorwort erweitert, welches Knut Gierdahl verfasste, und einen Einblick in das Werk, seinen Stil und Thematik gibt, die auch die neuäonische Bewegung Thelema mit einschließt. Das Vorwort ist sehr pragmatisch und verständlich für solch eine ‚abgehobene‘ Thematik wie Unsterblichkeit.
Die folgenden 10 Kapitel sind sehr detailliert untergliedert, und die Aufmachung gleicht einem ‚Lehrbuch‘. Neben kurzen, sinnvollen und prägnanten Kernaussagen, die am Seitenrand platziert sind, gibt es immer wieder grau unterlegte Textkästchen mit praktischen Anweisungen u.ä. Dabei wendet sich der Autor stets selbstbewußt an den Leser, redet von Unsterblichkeit, als sei es das Selbstverständlichste der Welt. Es wird in den ersten Kapiteln auf die Situation von Unsterblichen, ihre Herkunft und ihr Leben als Unsterbliche eingegangen. Es werden ausreichend Argumente genannt den Weg des Immortalisten (so werde Menschen genannt, die eine ‚Selbstvergottung‘ anstreben) zu gehen. Sowohl Ernährung, Energie wie Weltbild spielen dabei eine Rolle. Es wird klar der Unterschied aufgezeigt, worum es dem Immortalisten geht, der nicht ‚langlebig‘ ist und dessen ‚Seele‘ nicht wandert. Und die Praxis der Unsterblichkeit ist älter als viele schamanische Traditionen.
Wichtige Bedingungen und die Komponenten werden in Kapitel 8 aufgezeigt, wo die sogenannte KLEE-Methode dargestellt wird. Dabei geht es um die Entwicklung bestimmter Kenntnisse, Fertig- und Fähigkeiten, wie Erlangung von Komplexität, Einpunktigkeit und Extase, sowie die Lösung des Astralleibes vom materillen Körper. Es wird verdeutlicht, warum Selbsterkenntnis letztendlich nur dem Immortalisten möglich ist. Kritisieren muß ich aber, daß bei diesem Kapitel die unter KLEE genannten Komponenten nicht in dieser Reihenfolge abgehandelt werden, wo ansonsten das Werk durch eine gut durchdachte Struktur glänzt.
Hervorheben möchte ich auch einen anschaulichen Prosatext mit Kapitel 9 „Ein Stern geht auf“, der in einer illustren Geschichte verdeutlicht, wie verankert doch der Tod in unser aller Leben ist, und klar macht, daß die meisten Menschen nur ‚funktionieren‘ und nicht leben.
Das 10. Kapitel beschreibt in einigen kurzen Beiträgen metaphysische Begriffe wie Aura, Seele oder Astralleib oder auch Intuition, Identität, Wahrer Wille, das Ich etc. Eschners Gedanken sind nicht neu und er verweist auch auf viele philosophische und soziologische Denker wie Karl O. Apel, Charles S. Peirce oder Niklas Luhman. Dem kundigen Leser werden auch Bezüge zur Kabbala und anderen Systemen, wie des OTO, auffallen.
Gänzlich neu in diesem Buch ist ein Leserbrief, der einst in dem damaligen AHA – Magazin, einem Fachblatt für magische und spirituelle Entwicklung, Kritik an Eschners Aufsatz „Reinkarnation – wie geht das?“ übte. An diesem Beispiel erläutert Eschner z.B. Unterschiede zwischen Inkarnation und Weckung der Kundalini, deren es zur Unsterblichkeit bedarf.
Interessant auch die Ausführungen in diesem Zusammenhang bei Tieren, Astralen oder Dämonen.
Letztendlich werden mit diesem Buch dem Leser nicht nur Hintergründe, Bedingungen und Methoden zur Erlangung der Unsterblichkeit an die Hand gegeben, sondern auch auf eine praktische Gruppe hingewiesen, wo diese erlernt werden kann, und der Michael Eschner viele Jahre als Berater zur Verfügung stand, bis er 2007 seinen materiellen Leib verließ um unter Göttern zu weilen.
Das Buch kann über den MultiWelt-Verlag unter http://www.multiwelt-verlag.de/ bezogen werden oder direkt über diesen Link: http://bit.ly/Unsterblichkeit


Du gleichst dem geist, den Du begreifst.
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