Archiv klassischer Werke


 
Buchvorstellung
Aesop -  bestellen
Aesop:


Bei amazon bestellen

(Bücher frei Haus)
Der Löwe und die Mücke
Aesop

Eine Mücke forderte mit den übermütigsten Worten einen Löwen zum Zweikampf heraus: "Ich fürchte dich nicht, du großes Ungeheuer", rief sie ihm zu, "weil du gar keine Vorzüge vor mir hast; oder nenne sie mir, wenn du solche zu haben glaubst; etwa die, daß du deinen Raub mit Krallen zerreißest und mit Zähnen zermalmest? Jedes andere feige Tier, wenn es mit einem Tapfern kämpft, tut dasselbe, es beißt und kratzt. Du sollst aber empfinden, daß ich stärker bin als du!" Mit diesen Worten flog sie in eines seiner Nasenlöcher und stach ihn so sehr, daß er sich vor Schmerz selbst zerfleischte und sich für überwunden erklärte.

Stolz auf diesen Sieg flog die Mücke davon, um ihn aller Welt auszuposaunen, übersah aber das Gewebe einer Spinne und verfing sich in demselben. Gierig umarmte die Spinne sie und sog ihr das Heldenblut aus. Sterbend empfand die Mücke ihre Nichtigkeit, indem sie, die Besiegerin des Löwen, einem so verächtlichen Tiere, einer Spinne, erliegen mußte.




Hinweis: Sollte der obenstehende Text wider unseres Wissens nicht frei von Urheberrechten sein, bitten wir Sie, uns umgehend darüber zu informieren. Wir werden ihn dann unverzüglich entfernen.

 

Aus unseren Buchrezensionen


Rom, RomPasolini, Pier Paolo:
Rom, Rom
„(...) und schwamm unter den Pfeilern des Ponte Sisto“, schreibt Pasolini an einer Stelle seiner hier publizierten Reportagen und wer Rom kennt wird es kaum glauben können, dass es jemals möglich war, an dieser Stelle des Tibers ins Wasser zu gehen. Der Ponte Sisto, der in Pasolinis Geschichten immer wieder eine Rolle spielt, steht [...]

-> Rezension lesen


 Ach, die FrauenMoravia, Alberto:
Ach, die Frauen
Eine Prügelei in der Dreikönigsnacht? Ist denn das der richtige Augenblick? „Ich dachte allerdings immer noch an Giacomina, weniger an sie persönlich, als vielmehr an eine Frau wie sie, die den Lauf der Jahre mit einer Liebe für mich anhalten würde, die so wahr und stark sein würde, wie Giacominas Liebe es gewesen war, und ich [...]

-> Rezension lesen


Fordern wir das UnmöglicheZizek, Slavoj:
Fordern wir das Unmögliche
„Ich war fünf Jahre lang arbeitslos, dann bekam ich einen Job in einem kleinen Forschungsinstitut. (...) Ich habe keine Studenten. (...) Na gut, hier und da unterrichte ich ein wenig, aber ich hasse Studenten immer mehr. (...) Ich mag Universitäten ohne Studenten. Ehrlich.“ Die Fragen an den poppigsten Philosophen unserer Zeit [...]

-> Rezension lesen


 Talking Heads Fear of Music. Ein Album anstelle meines KopfesLethem, Jonathan:
Talking Heads Fear of Music. Ein Album anstelle meines Kopfes
“In meiner schlimmsten Phase, 1980 oder 1981, war meine Identifikation derart vollkommen, dass ich mir vielleicht sogar wünschte, Fear of Music anstelle meines Kopfes, damit mich die Menschen um mich herum besser erkenne konnten“, schreibt Lethem in dieser ausschließlich einem Album gewidmeten „Biographie“. Während die meisten [...]

-> Rezension lesen


Anmelden
Benutzername

Passwort

Eingeloggt bleiben

Neu registrieren?
Passwort vergessen?

Neues aus dem Forum


Gedichte von Georg Trakl

Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Suchmaschine z3ro.net





Das Fliegende Spaghettimonster

netzbibliothek | Anti-Literatur | Datenschutz | Topliste | FAQ | Impressum | Rechtliches | Partnerseiten | Seite empfehlen | Schlesien | RSS

Systementwurf und -programmierung von zerovision.de

© 2001-2020 by Arne-Wigand Baganz

v_v3.31 erstellte diese Seite in 0.045949 sek.