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Literaturforum: Ausgeschlossen!


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Forum > Sonstiges > Ausgeschlossen!
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 Autor
 Thema: Ausgeschlossen!
LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 13.05.2008 um 18:13 Uhr

Ein Beispiel von vielen, daher keine Quallenangabe:

[Quote] Der Kunstpreis Literatur richtet sich an SchriftstellerInnen. Zugelassen sind Arbeiten aus den literarischen Bereichen Prosa und Lyrik:

- Bücher, erschienen im aktuellen Jahr oder im Vorjahr
- Neue Manuskripte in Form einer Textprobe von maximal 20 Seiten

Ausgeschlossen sind Werke der Dramatik, Essays, Übersetzungen, Sachbücher, Drehbücher sowie Bücher im Selbstverlag.[/Quote]

Von mir gibt es keine Veröffentlichung im Selbstverlag, ich frage mich trotzdem immer wieder was das soll: Haben Bücher im Selbstverlag per se keine schriftstellerische Qualität? Selbst Schiller hat sein erstes Buch im Selbstverlag herausgegeben, weil es keiner drucken wollte. Welche Rechtfertigung gibt es für diesen permanenten Ausschluss?


.
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Matze
Mitglied

719 Forenbeiträge
seit dem 09.04.2006

Das ist Matze

     
1. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 13.05.2008 um 22:14 Uhr

Auch der VS hat das immer als Ausschlußkriterium parat.

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Der_Geist
Mitglied

952 Forenbeiträge
seit dem 25.02.2007

Das ist Der_Geist

     
2. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 13.05.2008 um 23:22 Uhr

Diese Nachricht wurde von Der_Geist um 23:33:33 am 13.05.2008 editiert

Ehrlicher (im Sinne der Literatur) sind Ausschreibungen, bei denen die Einsendung der Texte anonym erfolgen soll: Hier hat jedes seine Chance, bezogen auf die Qualität des Textes. Alles andere ist Pharisäertum (oder geprägt von marktstrategischen Überlegungen). Wird vorausgesetzt, dass eine Veröffentlichung nur in einem Nicht-Selbstverlag erfolgte, misstraut sich die entsprechende Jury selbst (oder hat „Absichten“): Sie baut auf das Vorurteil eines Verlages oder sonstiger Werteri. Das ist verwerflich.

Aber davon abgesehen kann es ja jedem Ausschreiberes überlassen bleiben, wie es ausschreibt. Freiheit für alle. (Ich schreibe hiermit aus: Einzusenden ist unveröffentlichte Lyrik, Prosa, Essay, maximal hundert Texte auf einer halben Normseite, und die Teilnehmeri sollten nach 1890 geboren sein, aber nicht vor 2009. Weiterhin ist es zwingend erforderlich, dass die Texte auf dem Postwege eingereicht werden. Akzeptiert werden nur handschriftliche Skripte in grüner Tinte, und auf der Rückseite des Skriptes ist ein Codewort anzugeben, das mindestens drei kyrillische Schriftzeichen enthält und nicht weniger als acht lateinische Zahlen, sowie den Geburtsnamen der Mutter, denn Mütter sind schließlich an allem schuld.)

Es gibt genug kreative Entfaltungsmöglichkeiten für jedes in unserer keeponrockininthefreeworldneilyoungi-Zeit, sofern man sich dessen bewusst ist, was man tut. Man sollte sich nur nicht über den Ego-Nuckel ziehen lassen von Abzockerverlagen, die horrende Summen bauchpinselnd dafür verlangen, dass man seine Worte gedruckt sehe.

<3liche Grüße aus dem betriebsabgewandten Erdloch.

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LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
3. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 14.05.2008 um 01:04 Uhr

Trotzdem komisch.

Du darfst Bücher einreichen, die erschienen sind.
Du darfst Manuskripte einreichen, die noch nicht erschienen sind.
Du darfst nichts einreichen, was im Selbstverlag erschienen ist.

Das entzieht sich völlig meiner Logik.


.
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Dolphilia
Mitglied

15 Forenbeiträge
seit dem 16.08.2008

Das ist Dolphilia

     
4. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2008 um 10:17 Uhr

Für jene Autoren die qualitativ gut schreiben mag es diskriminierend sein, dennoch ist es nachvollziehbar, denn es wird auch megaviel Schrott im Eigenverlag veröffentlicht.
Denn wer fühlt sich nicht berufen, soweit es die Ersparnisse erlauben, seine Werke (von denen man ja subjektiv überzeugt ist) jedermann zugänglich werden zu lassen?

Einigen reicht es ja schon wenn Tante Frida, Oma Berta und Onkel Erich, Tränchen aus den Augen wischen, um sich literarisch zu Höherem berufen zu fühlen.

( ich habe da schon etliche Autoren erlebt, die jenseits von Gut und Gut zu schreiben in der Lage sind )

Die wirklich literarisch anspruchsvollen Werke, die aus irgendeinem Grunde im Selbstverlag veröffentlicht wurden, gehen zwangsläufig in dieser Masse unter.

Leider!


Let`s misbehave
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LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
5. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2008 um 17:02 Uhr

[Quote]Für jene Autoren die qualitativ gut schreiben mag es diskriminierend sein, dennoch ist es nachvollziehbar, denn es wird auch megaviel Schrott im Eigenverlag veröffentlicht.[/Quote]

Das ist unbestritten, aber auch unveröffentlichte Manuskripte, die man einreichen darf, können Schrott sein. Die Möglichkeit der Ablehnung aus qualitativen Gründen besteht für alle drei Varianten. Folglich ist es nicht nachvollziehbar.


.
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almebo
Mitglied

418 Forenbeiträge
seit dem 08.11.2007

Das ist almebo

     
6. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 21.08.2008 um 18:39 Uhr

Da muss ich Dir aber heftig widersprechen liebe Dolphi, denn konzentrierte Führungsstrukturen haben
es meiner integrierten Organisationsflexibilität ermöglicht, permanente Identifikationsebenen zu kreieren, um einer systomatisierten und dazu dringend benötigten ambivalenten Aktions-Problematik progressive Einblicke in literarischen
Aktionsebenen zu gestatten.

Insofern mag es schwierig für Dich sein orientierte
Fluktationsebenen in eine potente Prozedur einfliessen zu lassen, die Dir permanent und
langanhaltend eine ambivalente Erweiterung Deines geistigen Wissens ermöglicht, um auch zukünftig, sofern Du den entsprechenden Drive mibringst, Dich weiter auf diesem Sektor zu betätigen.

Dazu wünsche ich Dir, aber auch allen anderen
Literaten hier bei Versalia, die es verdienen sich
einmal einer grösseren Öffentlichkeit bekannt zu
machen, viel Erfolg!

Ich hoffe, mich einigermaßen "deutlich" und "verständlich" ausgedrückt zu haben.

Herzlichen Gruss!


Al....hi-hi

PS: Hoffentlich ist der Ausschluss für meine Person nicht damit vorprogrammiert.


Lieber ein eckiges Etwas, als ein rundes Nichts
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FraRa
Mitglied

20 Forenbeiträge
seit dem 13.11.2006

Das ist FraRa

     
7. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 28.10.2008 um 13:55 Uhr

Die Musikindustrie hat auch lange negiert, was sie nicht selbst gepresst hat. Sie hat es wenigstens bereut.

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