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Literaturforum: Homophobie im Literaturforum


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 Thema: Homophobie im Literaturforum
ArnoAbendschoen
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Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 15.02.2022 um 13:01 Uhr

Hier ein krasses Beispiel dafür, was heute an schwulenfeindlicher Attacke noch oder wieder möglich ist (Strophe 4 des verlinkten Gedichts):

https://www.leselupe.de/beitrag/fremdherrschaft-151059/

Vorausgegangen war intensive Auseinandersetzung über Corona-Maßnahmen. Das Gedicht zeigt exemplarisch, wozu diese ganze Richtung inzwischen fähig ist: Verunglimpfung, Hetze, Hass, moralische Verkommenheit, Attacke auf die Sexualität des Kontrahenten.

Die Redaktion dort hat bisher lediglich weitere Kommentare unterbunden. Weder ist der Text gelöscht noch sein Verfasser dafür belangt worden. Ich gebe ihn daher als abschreckendes Beispiel weiter. Man sehe sich vor, man mache sich nicht gemein und man leiste Widerstand.

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Kenon
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1. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 15.02.2022 um 19:27 Uhr

Ich bin leider – oder in diesem Fall eher zum Glück – kein Mitglied mehr bei der LL, habe dort aber im letzten Jahrtausend einige meiner ersten Schritte im "literarischen" Internet gemacht.

Es gibt zwar mittlerweile Gesetze, welche die Hasskriminalität im Internet einschränken sollen, allerdings weiß ich nicht, wie wirksam diese sind. Aus fremder und eigener Erfahrung weiß ich beispielsweise von Twitter, dass dort teilweise sehr lax mit Grenzüberschreitungen wie kaum verhohlenen Drohungen umgegangen, andererseits aber auch schon fast wieder willkürlich gesperrt wird.

Dulden sollte man Hasskriminalität nicht und zumindest die zur Verfügung stehenden Mittel bemühen.

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ArnoAbendschoen
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2. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 16.02.2022 um 15:03 Uhr

Tja, was tun? Eine stille interne Klärung ist wenig wahrscheinlich. Die Redaktion hat ja schon etwas signalisiert, indem sie das Gedicht aus dem Lyrik-Textarbeitsforum verschoben hat in das allgemeine Diskussionsforum. Gleichzeitig wurde der Beitrag für alle weiteren Kommentare gesperrt, es gab bis dahin nur einen (von mir). Dieses Vorgehen ist sehr ungewöhnlich: eine Diskussion scheinbar eröffnen und sie sofort unterbinden. Sonst wird nur bei anhaltendem Streit mit vielen Kommentaren diese Funktion stillgelegt. Praktisch heißt das: Der anstößige Text kann weiter von jedem Mitglied gelesen werden, aber keiner, der von ihm betroffen ist, kann sich zu Wort melden und protestieren.

Das könnte ein Fall für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sein. Zunächst habe ich einen anderen Weg eingeschlagen und die vier letzten Zeilen des Gedichts zu meiner Signatur unter allen Beiträgen dort gemacht, und zwar ergänzt um einen dazu passenden Aphorismus von Polgar. Damit ist das Skandalöse am Fall - und nicht nur ein unwidersprochen bleibender Text - wieder in einer etwas breiteren Öffentlichkeit. Mal sehen. ob und wie es wirkt.

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ArnoAbendschoen
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3. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 18.02.2022 um 14:51 Uhr

Der anstößige Text ist jetzt dort nicht mehr aufrufbar, der Link daher gegenstandslos.

Fazit: In solchen Fällen nicht resignieren. Wir leben nicht mehr im 19. Jahrhundert (Heine vs. Platen).

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