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Engel der Finsternis
Autor: Franz Preitler · Rubrik:
Lyrik

Als plötzlich ich den Halt verlor,
mich kühles Feuer frieren ließ,
kamst aus der Finsternis empor
aus deinem schwärzesten Verließ.

Es dauerte der weite Weg zu mir
nur einen Bruchteil deiner Zeit.
Früh losgegangen, angekommen hier
in der unendlichen Leere meiner Ewigkeit.

Düsternis, Kälte, unstillbares Verlangen
steht dir ins Gesicht geschrieben.
Meine Hände zittern stark vor Bangen,
was hat dich bloß zu mir getrieben?

Ist es mein Schmerz, der irrelevant?
Sind es die Schattenwölfe um das Haus
oder die Kerzen, die ohne Licht verbrannt?
Oder führst du mich zum Sterben aus?

Nun höre ich lautlos deine Stimme sagen,
meinen Namen flüstern dann zuletzt.
Jedoch werde ich nicht fragen,
ob du meiner Freiheit Grenzen setzt.

Ohne jegliche Bewegung und Erfüllung folge ich
in das Dunkel deiner Einsamkeit.
Nimm mein Bild und meinen Stern, nimm mich
in der letzten Ruhe endloser Beschaulichkeit.

Engel der Finsternis, ich habe dich erkannt.
Zeit mit dir zu gehen, wenn auch mein letzter Schritt.
Sei mein Leben nur als kurze Rast genannt,
in noch ausdenkbare Weite, nimm mich mit.


Einstell-Datum: 2007-10-22

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

Dieser Text wurde noch von niemandem bewertet.

 

Kommentare


Das ist baerchen
Kommentar # 1: Dritte Zeile
Autor: baerchen, 23.10.2007 um 01:11 Uhr


Mir fehlt die Luft, um die dritte Zeile zu lesen.
Kommt mir dort so holprig vor, dass ich schon nicht mehr weiter lesen mochte.
War das beabsichtigt?


Das ist words4you
Kommentar # 2: keine Absicht
Autor: words4you, 23.10.2007 um 17:29 Uhr


hallo, danke für deine Meinung. Natürlich war es keine Absicht.


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