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ROTES LICHT
Autor: Andreas Moll · Rubrik:
Lyrik

ROTES LICHT (04.11.04)

Ein dämm’riger Raum
Berlin, Oranienburger Straße
Alles, was ich jemals brauchte
Saß neben mir, kein Traum
Grüne Flaschen und Franz Ferdinand vom Band
Von links kam - wie bestellt - stets ihre Hand
Wenn ich’s am nötigsten hatte
Und merkte ich’s auch nicht

An der schwarzen Decke hing ein rotes Licht

Refr.:
Es gibt nur dieses eine Ich zu verspielen
Es spiegelt sich in Dir
Und wenn das Du ein Dämon ist
Den immer neu das Schicksal schickt
Dann geh und kehr nie wieder, Rotes Licht

Ein neb’liger Abend
Allein in Hamburg-Altona
Schwärzliches Milchlicht, zaghaft strahlend
Unten am Fluss, verbrannter Hoffnung
Alles, was ich war
Brach aus mir heraus
Verliebter Hiob, die Hand zur Faust
Und 30 Jahre Schmerzen im Gesicht

Drüben im Hafen schien ein rotes Licht

Refr.:
Es gibt nur dieses eine Ich zu verspielen
Es spiegelt sich in Dir
Und wenn das Du ein Dämon ist
Den immer neu das Schicksal schickt
Dann geh und kehr nie wieder, Rotes Licht


Wie man doch aufgehalten wird
Alle zehn Meter
Auf dem oh so langen Weg durchs verlorene Leben
Und sei’s nur von Verkehrskontrollen
Weil wieder Tausend Autos rollen
Und ich per Fahrrad - hustend, frierend
Den Weg nach Hause suche
Finden werd’ ich ihn nicht

Finden werde ich immer nur rotes Ampellicht.

Refr.:
Es gibt nur dieses eine Ich zu verspielen
Es spiegelt sich in Dir
Und wenn das Du ein Dämon ist
Den immer neu das Schicksal schickt
Dann geh und kehr nie wieder, Rotes Licht




Einstell-Datum: 2004-11-04

Hinweis: Dieser Artikel spiegelt die Meinung seines Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung der Betreiber von versalia.de übereinstimmen.

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