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Rezensionen


 
Claire McCarthy - Ophelia (DVD)
Buchinformation

Der Star aus der neuen STAR WARS-Trilogie, Daisy Ridley, zeigt sich in der Shakespeare-Verfilmung von einer anderen, ganz neuen Seite. Als titelgebende Ophelia setzt sie sich in dieser unbeschwerten, prächtig ausgestatteten Shakespeare-Adaptation über höfische Konventionen hinweg. Ophelia wird von Hamlet angebetet, aber sie entscheidet sich, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. An ihrer Seite glänzen Naomi Watts (GAME OF THRONES-Prequel) in einer Doppelrolle, Clive Owen (KING ARTHUR) und Shooting Star George MacKay (1917).

Shakespeare Literaturverfilmung

Wie in der literarischen Vorlage spielt auch Ophelia im Dänemark des 17. Jahrhunderts.
Ophelia, die Halbwaise wird in Zeiten des Krieges von Königin Gertrude unter ihre Fittiche genommen und muss für sie als Kammerzofe arbeiten. Bald wird sie zu ihrer Lieblingszofe und fällt so auch dem jungen Hamlet, dem Thronerben, auf, der sich alsbald in die wunderschöne junge Frau verliebt. Als die beiden eine heimliche, leidenschaftliche Affäre beginnen, versucht auch der Onkel von Ophelia, Claudius, sich an Gertrude ranzumachen. Aber auch sie ist vorerst ihm gegenüber ebenso zurückhaltend, wie Ophelia Hamlet gegenüber. Als jedoch Hamlets Vater unter ungeklärten Umständen stirbt und sein Onkel Claudius den Thron besteigt, wird es ungemütlich am Hofe.

Inspiriert von einem Gemälde
Hamlet ermordet quasi aufs Versehen den Vater von Ophelia, weil er ihn für Claudius hält. Nun will aber auch Laertes, der Bruder von Ophelia, Rache für den Tod seines Vaters, Polonius. (Beide sind die Kinder des königlichen Ratgebers, Polonius.) Eine wichtige Rolle spielt auch Horatio, der beste Freund von Hamlet. Er vermittelt auch zwischen den beiden Schwestern, der Königin Gertrude und ihrer Schwester, der Zauberin, bei der auch Ophelia Rat und Zuflucht sucht. Aber wie schon so oft, gerät auch hier die Magie zum Selbstzweck und Ophelia’s Opfer ist umsonst.

Als Inspiration für die Ausstattung des Films dürfte das berühmte Gemälde „Ophelia“ von John Everett Millais gedient haben, das 1852 fertiggestellt wurde. Es befindet sich derzeit in der Tate Britain in London und hat schon viele andere Künstler inspiriert. Etwa „Where the wild roses grow“ von Nick Cave und Kylie Minogue oder auch in Lars von Trier's „Melancholia“. Ein wunderschöner, wenn auch sehr trauriger Film über die Liebe und zu welchen Verirrungen sie führen kann. Ganz in Shakespearescher Tradition.

Claire McCarthy
Ophelia (DVD)
Mit Daisy Ridley, Naomi Watts, Clive Owen u.a.
Drama, ca. 110 min, USA/England 2018, FSK: ab 12
Sprachen: Deutsch, Englisch
Untertitel: Deutsch
Extras: Trailer, Interviews mit Cast & Crew, Geschnittene Szenen

[*] Diese Rezension schrieb: Jürgen Weber (2020-04-17)

Hinweis: Diese Rezension spiegelt die Meinung ihres Verfassers wider und muss nicht zwingend mit der Meinung von versalia.de übereinstimmen.



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