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Heym, Georg:


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(Bücher frei Haus)
Im kurzen Abend
Georg Heym

Im kurzen Abend. Voll Wind ist die Stunde,
Und die Röte so tief und so winterlich klein.
Unsere Hand, die sich zagend gefunden,
Bald wird sie frieren und einsam sein.

Und die Sterne sind hoch in verblassenden Weiten
Wenige erst, auseinander gerückt.
Unsere Pfade sind dunkel, und Weiden breiten
Ihre Schatten darauf, in Trauer gebückt.

Schilf rauschet uns. Und die Irrwische scheinen,
Die wir ein dunkeles Schicksal erlost.
Behüte dein Herz, dann wird es nicht weinen
Unter dem fallenden Jahr ohne Trost.

Was dich schmerzet, ich sag es im Bösen.
Und uns quälet ein fremdes Wort.
Unsere Hände werden im Dunkel sich lösen,
Und mein Herz wird sein wie ein kahler Ort.


versalia.de empfiehlt folgendes Buch:
Heym, Georg - Gedichte.



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Aus unseren Buchrezensionen


Gruber gehtKnecht, Doris:
Gruber geht
„Sich etwas nicht vorstellen zu können, ist nun eben einmal nicht Grunds (sic!) genug, um davon verschont zu bleiben.“, resümiert Gruber an einer Stelle des vorliegenden Romans und dabei denkt er gar nicht an seinen Tumor, sondern an etwas ganz anderes, das hier nicht schon eingangs verraten werden soll. Die Knecht hat mit [...]

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 Das Medium ist die BotschaftMcLuhan, Marshall:
Das Medium ist die Botschaft
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Die dritte ChanceMorgenroth, Christine:
Die dritte Chance
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 Die JahreWoolf, Virginia:
Die Jahre
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Verweise
> Unser Buchladen
> Lyrikband seelengruende
> Neue Gedichte: fahnenrost
> Kunstportal xarto.com
> Suchmaschine z3ro.net





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