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Literaturforum: Der Meister und Margarita


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Forum > Literaturgeschichte & -theorie > Der Meister und Margarita
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 Autor
 Thema: Der Meister und Margarita
zubrowa
Mitglied

1 Forenbeitrag
seit dem 10.09.2006

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 10.09.2006 um 14:01 Uhr

Hallo,

gerade habe ich Bulgakows Meisterwerk "Meister und Margarita"
beendet. Bedauerlicherweise muß ich zugeben, dass ich ein Hauptthema
des Buches nicht zu interpretieren weiß. Es handelt sich nämlich um die
als Roman im Roman verankerte Passionsgeschichte. Welchen Zweck sollen
die drei Kaptiel erfüllen und wie läßt sich diese "Welt" mit den beiden
anderen "Welten", die in Moskau spielen, verknüpfen?

Leider konnte ich im Internet auch keine Rezensionen finden, die mir meine
Frage beatworten könnte.

Über Eure Meinung bzw. Links zu hilfreichen Internetseiten wäre ich sehr
verbunden.

Gruß,
Christian

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Marc
Mitglied

9 Forenbeiträge
seit dem 17.07.2006

     
1. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 12.09.2006 um 23:35 Uhr

Hallo Christian

Mir scheint, die Kapitel passen thematisch recht gut ins Buch. Interessant ist ja, dass der Teufel die Passionsgeschichte erzählt. Er behauptet, dass Jesus gelebt hat, woran seine beiden Zuhörer zweifeln. Sie wollen Beweise, was dem Glauben widerspricht und den Teufel also gefreut haben wird. In der Erzählung des Teufels nun erscheint Jesus auf den ersten Blick als eine Art Naiver, aber eigentlich weiss er sehr gut, was er tut. Anders als in den Evangelien, wo Jesus‘ Auftritte stets feierlich und machtvoll wirken, macht der Teufel aus Jesus einen absolut Einfältigen, der einfach an das Gute in den Menschen glaubt und über Heilkräfte verfügt, weil er sieht, was den Menschen wirklich bedrückt. So unwahrscheinlich die Schilderung mir historisch betrachtet vorkommt, so wahrscheinlich ist sie in psychologischer Hinsicht. Der offiziellen Kirche als Glaubensverwalterin musste und muss eine solche Schilderung von Jesus natürlich „teuflisch“ erscheinen, aber der Teufel im Buch scheint sehr wohl zu wissen, bei wem es sich bei Jesus handelte. Ich glaube, dass Bulgakow auch damit gespielt hat; es lag ihm wohl daran, einen anderen Jesus zu zeigen als den vermeintlich Bekannten – und dabei kam ihm der Teufel als Erzähler eben gerade Recht.

Gruss, Marc

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LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
2. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 13.09.2006 um 14:28 Uhr

[Quote]Bedauerlicherweise muß ich zugeben, dass ich ein Hauptthema
des Buches nicht zu interpretieren weiß.[/Quote]

Du scheinst generell wenig aufmerksam zu sein, sonst hättest du mitbekommen, dass in dieser Rubrik Bücher ausführlich und mit nicht unerheblichem Aufwand vorgestellt werden. Dein Frage wäre in Literaturgeschichte & -theorie oder dergleichen besser aufgehoben gewesen. Also achte doch in Zukunft besser darauf, wir wollen doch nicht, dass dieses Forum hier vollkommen verkommt.


.
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