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Literaturforum:
wildnisse


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Autor
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Thema: wildnisse
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1943Karl
Mitglied
  451 Forenbeiträge seit dem 24.02.2008

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| Eröffnungsbeitrag |
Abgeschickt am: 30.08.2009 um 18:29 Uhr |
wohinangst zieht
mir den kopf
zwischen die schultern
meine augen suchen
in der dunklen ecke
geborgenheit spinnenlos
wabern gewebe
und in meinem rücken
warten wildnisse
entscheidungsfrei
hinter der glastür
ich blicke
mich nicht um
Bei jedem Irrtum gewinnt die Wahrheit Zeit.
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walcua
Mitglied
 23 Forenbeiträge seit dem 02.04.2009
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| 1. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 30.08.2009 um 20:33 Uhr |
Lieber Karl, kann es sein, dass in der ersten Zeile ein Leerzeichen zwischen wohin und Angst fehlt? Ich habe es für mich einfach eingesetzt und den Text als bedrückend, realistisch und einengend empfunden. Eine anstrengende Situation, für den, der in diesem Gedicht beschrieben wird.
Dem kann ich nur mein Gedicht entgegensetzen:
Das Leben gleicht dem Wolkenhimmel
zeigt sich im Einheitsgrau.
Doch lässt sich spärlich
durch kleinste Lücken
die Sonne hell in ihrer ganzen
Kraft und Pracht
versteckt darunter blicken.
Lass Einheitsgrau langsam
in dir erblassen,
kannst Schönheit und Kraft
des Lebens dann mit
beiden Händen fassen.
Möglicherweise kann die Angst im Nacken durch kleinste Lichtblicke im Leben geschmälert werden. Zu wünschen ist es auf jeden fall.
Danke für deine Zeilen
cuanita
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HelmutMaier
Mitglied
  339 Forenbeiträge seit dem 27.10.2008

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| 2. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 31.08.2009 um 16:14 Uhr |
Die Wohin-Angst kann ich mir schon vorstellen, ja, sie vielleicht nachempfinden. Ein kleiner Versuch, ihr zu entkommen, wäre willkommen.
Liebe Grüße
Helmut
Andersweltwanderer
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