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Autor
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Thema: Schülerliste
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Mania
Mitglied
  467 Forenbeiträge seit dem 18.11.2005

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| 50. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 15.10.2006 um 12:41 Uhr |
Für jeden ist immer etwas anderes Zeitverschwendung. Ist alles subjektiv.
Ich hab letztenst irgendwo gelesen, dass etwa 90.000 Bücher pro Jahr publiziert werden. Also das nenne ich mal Zeitverschwendung. Sicherlich sind 80.000 davon purer Müll und wird dann auf wühltischen verramscht.
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Kroni
Mitglied
 145 Forenbeiträge seit dem 21.08.2006
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| 51. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 19.10.2006 um 00:29 Uhr |
Lesen ist niemals Zeitverschwendung. Zwischen jeden Zeilen wachsen Gedanken.
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turmfalke
Mitglied
 18 Forenbeiträge seit dem 18.11.2006

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| 52. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 24.11.2006 um 17:35 Uhr |
Hallo!
Bei mir ist es nun sechs Jahre her, dass ich fünfzehn war und ich weiß nun nicht mehr ganz genau was ich mit fünfzehn und was ich ein, zwei Jahre später las, aber so um das Alter habe ich gern folgendes gelesen:
Kafka, Shakespeare, Puschkin. Natürlich hab ich zwischendrin auch immer mal wieder was anderes gelesen, aber diese drei Autoren habe ich bevorzugt.
Liebe Grüße
Turmfalke
Es ist das Meer aus dem wir steigen; Es ist das Land auf dem wir stehn; Es sind die Sterne die sich neigen; Wir sind nur Worte die vergehn
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Herr Aldi
Mitglied
 106 Forenbeiträge seit dem 21.05.2005

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| 53. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 24.11.2006 um 17:43 Uhr |
Shakespeare im Original oder in der Schlegel-Übersetzung (oder gar in einer anderen Übersetzung)? Im Zuge einer Beschäftigung mit dem Hamlet ist mir vor einigen Wochen mal aufgefallen, wie sehr Schlegel den armen Shakespeare eigentlich vergewaltigt hat - wobei man sich dann natürlich fragen muss, ob nicht jede Übersetzung eine Vergewaltigung ist.
Wie entwürdigt man den Tod am besten? Indem man den Willen hinterlässt, im Sarg auf den Bauch gelegt zu werden. (Wolfgang Hildesheimer)
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schio
Mitglied
 35 Forenbeiträge seit dem 10.11.2006

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| 54. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 24.11.2006 um 19:24 Uhr |
Möchte auch zwei Bücher vorschlagen:
Fynn: „Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“
Manfred Kyber „Die drei Lichter der kleinen Veronika“
lg schio
Ich komme nicht dahinter, wo ich aufhöre und die Anderen anfangen. (William Blake)
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turmfalke
Mitglied
 18 Forenbeiträge seit dem 18.11.2006

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| 55. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 24.11.2006 um 20:42 Uhr |
Diese Nachricht wurde von turmfalke um 20:44:07 am 24.11.2006 editiert
Hallo Herr Aldi!
Im Original hab ich sie nicht gelesen, nein, ich glaube das hätte ich nur so spärlich verstanden, dass mir der Spaß daran vergangen wäre. Ich habe Übersetzungen von Wolf Heinrich Graf Baudissin, Rudolf Schaller sowie die Sonette in Übersetzungen von vielen verschiedenen Übersetzern in einem Band. Die Sonette besitze ich in der Ausgabe Englisch/Deutsch und ich habe sie auch auf Englisch und auf Deutsch gelesen. Es waren einige schöne Übersetzungen dabei und andere die weniger treffend waren.
Ansonsten kann ich über Übersetzungen nicht viel sagen, da ich noch nicht soviel im Original gelesen habe.
Grüße
Turmfalke
Es ist das Meer aus dem wir steigen; Es ist das Land auf dem wir stehn; Es sind die Sterne die sich neigen; Wir sind nur Worte die vergehn
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Kenon
Mitglied
    1519 Forenbeiträge seit dem 02.07.2001

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| 56. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 25.11.2006 um 01:23 Uhr |
Zitat:
wie sehr Schlegel den armen Shakespeare eigentlich vergewaltigt hat
Shakespeare ist der Fußball, mit dem Schlegel seine Tore geschossen hat.
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bodhi
Mitglied
   741 Forenbeiträge seit dem 08.12.2004

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| 57. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 25.11.2006 um 23:01 Uhr |
Zitat:
Shakespeare ist der Fußball, mit dem Schlegel seine Tore geschossen hat.
In der Prägnanz nicht zu überbieten. Und das von jemandem, der von Fußball keine Ahnung hat. ;)
Aktuell lesen 12-Jährige in einer 6ten Klasse in einer rheinland-pfälzischen Schule:
Frances Hodgson Burnett - Der kleine Lord. GEOlino Bibliothek, € 4,95. (stellt die Schule kostenlos zur Verfügung)
Und dann lesen sie noch Hermann Melville - Moby Dick, zum Beispiel, und dann führen sie für das Schulfach Deutsch ein Lesetagebuch.
(Wer weiß noch aus dem Stehgreif, wie Moby Dick ausgeht? Ich wusst´s nicht mehr...)
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Gast873
Mitglied
    1457 Forenbeiträge seit dem 22.06.2006

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| 58. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 25.11.2006 um 23:14 Uhr |
Ich möchte deswegen lieber Professor für Literatur als Schullehrer sein ;-). "Das Schatzkästlein des Rheinischen Hausfreundes" würde ich als Lehrer empfehlen, als Prof. aber den anderen Hebbel, der "Judith" u.a. Tragödien ala Euripides geschrieben hat, bei dem sehr viel literarisches Blut fließt.
Gruß
Hyperion
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bodhi
Mitglied
   741 Forenbeiträge seit dem 08.12.2004

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| 59. Antwort - Permalink - |
Abgeschickt am: 25.11.2006 um 23:27 Uhr |
Zitat:
Ich möchte deswegen...
Weswegen? Wegen Moby Dick? Hilf mir mal grad, versteh ich nicht. Wegen des "Niveaus" oder wie?
Falls deswegen: Man kann bestimmt auch in Moby Dick alles finden, was der Intellekt begehrt. Ob als Lit.-Prof., oder auch als Psy.-Prof.. Was man finden und darstellen will, findet und darstellt man doch immer. Oder?
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