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Literaturforum: Ausstellung Walter Leistikow im Bröhan-Museum


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Forum > Aesthetik > Ausstellung Walter Leistikow im Bröhan-Museum
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 Thema: Ausstellung Walter Leistikow im Bröhan-Museum
ArnoAbendschoen
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Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 03.11.2012 um 21:01 Uhr

Das auf Jugendstil, Art Déco und Funktionalismus spezialisierte Bröhan-Museum besaß schon einige Hauptwerke des Malers Leistikow. Aus dem Nachlass der Eheleute Werner und Irmgard Küpper kamen nun 15 weitere Gemälde hinzu. Das Museum hat das zum Anlass genommen, nach der ersten von 2008 eine zweite Leistikow-Ausstellung zu präsentieren (noch bis 27.1.2013).

Leistikow (1865 – 1908) war einer der bedeutendsten Künstler der Berliner Secession. Er war vor allem Landschaftsmaler, kam vom Spätimpressionismus her und erreichte einen Stil von großer, nahezu frühexpressionistischer Ausdruckskraft. Er malte vor allem in der Umgebung von Berlin. Der Ausstellungstitel jetzt nimmt darauf Bezug, indem er dafür ein Leistikow-Zitat verwendet: „Die Welt will Grunewald von mir“. Tatsächlich bilden märkische Seen und Wälder den Schwerpunkt. Daneben erschließen sich dem Betrachter nun weitere Motivkreise des Malers, vor allem Szenerien aus dem ländlichen Dänemark, sowie von Nord- und Ostsee. Daneben sind auch einzelne Gebirgsdarstellungen zu sehen, darunter das im Todesjahr entstandene „Hochgebirge“, eine Welt nur noch aus Fels und Eis.

Über Leistikows Rang waren sich seine Zeitgenossen, soweit sie Sachverstand besaßen, weitgehend einig. Tucholskys erste Publikation überhaupt z.B. („Märchen“ von 1907) erwähnt „Leistikowsche Seen“ und stellt ihn in eine Reihe mit Böcklin, Reznicek, Zille und anderen. Der kleine satirische Text ist gegen den Banausen auf dem Kaiserthron gerichtet: „Er pfiff darauf.“ Tatsächlich soll Wilhelm II. gesagt haben: „Er hat mir den ganzen Grunewald versaut.“

Abrunden kann man den Ausstellungsrundgang gut, indem man auch die benachbarten Räume durchwandert. Dort finden sich die besten Bilder, die das Museum von Hans Baluschek, Karl Hagemeister und Willy Jaeckel besitzt. Es lohnt sich, man gewinnt einen Eindruck vom Niveau, das die Malerei in Berlin vor hundert Jahren erreicht hatte.

Ort der Ausstellung: Bröhan-Museum, Schlossstr. 1a, 14059 Berlin (beim Schloss Charlottenburg, Bus M45)

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ArnoAbendschoen
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1. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 30.01.2013 um 10:25 Uhr

Hinweis: Die Ausstellung endete noch nicht am 27.1.13. Sie ist "bis auf Weiteres" verlängert worden (laut Internet-Seite des Bröhan-Museums).

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