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Literaturforum: seltsam nicht gemeinsam gemeint


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Forum > Lyrik > seltsam nicht gemeinsam gemeint
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 Autor
 Thema: seltsam nicht gemeinsam gemeint
annahome
Mitglied

720 Forenbeiträge
seit dem 19.06.2007

Das ist annahome

     
Eröffnungsbeitrag Abgeschickt am: 19.06.2007 um 02:55 Uhr

es sind seltsame ereignisse, die
passieren, nicht gerufen
ersehnlichst erhofft jedoch

unverhofft platziert in einem moment
der erstaunlichkeit

erst später allein klar und der moment
nur für sich festgehalten bleibt.
allein, gern
mitgeteilt

seltsam nicht gemeinsam gemeint


statt kulturarmut - mut zur stadtkultur
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Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
1. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.06.2007 um 06:59 Uhr

So, annnahome:

Nach dem ersten Satz würde ich gleich auf den dritten gehen und das "jedoch " auch noch streichen.

"unverhofft platziert" : worauf beziehst du dich?
Platziert bei einem Wettbewerb? Was steckt dahinter?
"in einem moment der erstaunlichkeit" - ist das gewollt unkorrekt ?
Sonst besser: "des Erstaunens"
Die ersten zwei Zeilen der dritten Strophe sind arg holprig.

Mein Eindruck:
Du schreibst für dich, nicht für den Leser.
Und dieser verliert das Interesse schnell , wenn er nichts Gehaltvolles in den Zeilen spüren kann.

Nicht aufgeben, aber klarer werden.
Gruß, Arjuna


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
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LX.C
Mitglied

1770 Forenbeiträge
seit dem 07.01.2005

Das ist LX.C

     
2. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.06.2007 um 12:31 Uhr

Ich denke, hier wird mal wieder völlig am Anliegen der Schreiberin vorbeikritisiert.
Würde sie alle Ratschläge beherzigen, käme ein völlig anderer Stil heraus.
Bei allen Gedichten fällt die Freude auf, mit Wortkonstellationen zu spielen.
Das gelingt annahome sehr schön, auf eine leichte Art und Weise, die einen wie
eine Welle durch die Gedichte trägt. Klarheit ist nicht von Nöten.
Als hätte Lyrik je von vornherein Klarheit gebracht.


.
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mala
Mitglied

128 Forenbeiträge
seit dem 03.12.2006

     
3. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.06.2007 um 13:12 Uhr

Diese Nachricht wurde von mala um 13:21:19 am 19.06.2007 editiert

Oh sorry, LX.C,
ich finde mich in der Art der Sprache nicht zurecht. Ich würde auch ein ´ersehnlichst´ (´erhofft´) in ´sehnlichst´ ändern wollen, meinem Sprachempfinden nach. Dann frage ich mich, ob es nicht heißen müsste - aber das ist womöglich eine Verständnisfrage: ´in eineN moment der erstaunlichkeit´, besser jedoch - wie Arjuna schrieb, des Erstaunens, nu gut, darüber ließe sich aber diskutieren. Auch die Umbrüche kann ich so nicht verstehen, jedenfalls nicht in der 3. Strophe.
Ich schätze auch das Spiel mit der Sprache bzw. mit Wortkonstellationen, jedoch empfinde ich hier keine Sorgfalt.
Grüße
Mala

(PS: Jemand kann z.B. auch in lauter Neologismen schreiben, doch ... wird das zum Selbstzweck, entbehrt das Werk dadurch der Sinn(-lichkeit), kann ich damit ebenso wenig umgehen.)

ABER ANNAHOMES BIOGRAFIE GEFÄLLT MIR TOTAL GUT!


Es gibt nichts, was es nicht gäbe, und nichts ist weniger ergründbar als die Komplexität und der Facettenreichtum zwischenmenschlicher Beziehungen, und seien es Liebesbeziehungen.
Profil Homepage von mala besuchen Nachricht senden Zitat
Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
4. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.06.2007 um 13:36 Uhr

Jo,
LX.C hat wieder Befindlichkeiten..


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
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mande
Mitglied

365 Forenbeiträge
seit dem 12.02.2007

     
5. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 19.06.2007 um 21:23 Uhr

Hallo, annahome,

ich möchte hier kein gedicht von dir besprechen. Etwas anderes.
Du hast schnell gelernt und machst dies, was hier nicht wenige machen. Schau dir die Namen an.
Du bringst vieles, in der Hoffnung, manchen etwas zu bringen.
Möge einiges auf geduldigen Boden fallen.
Übrigens, mein Name siehst du auch mehremals.

Mit Grüssen,
Mande

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annahome
Mitglied

720 Forenbeiträge
seit dem 19.06.2007

Das ist annahome

     
6. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.06.2007 um 02:24 Uhr

hier: an mala, mande, Arjuna und LX.C und:
an alle im forum, die meine texte gelesen haben

dass mein dahergetextetes reaktionen hervorbringt, hätte ich in meinen kühnsten träumen nicht erwartet. es ist wahr, ich schreibe für mich: es ist mein erstes mal, dass texte "öffentlich" der diskussion stelle.
eine selbstverliebte eintagsfliege, die ich bin, bin sprachlos, erstaunt
-
irgenwie verwirrt dankbar um die ehrlichen meinungen , sie haben es in sich und recht. ich werde sie mir hinter die ohren klemmen und daraus lernen - so hoffe ich.
gruß annahome

ps. grüßt mir helsinki und väinämöinen, meine alten bekannten ;-)


statt kulturarmut - mut zur stadtkultur
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Arjuna
Mitglied

485 Forenbeiträge
seit dem 27.02.2007

Das ist Arjuna

     
7. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.06.2007 um 06:06 Uhr

Gute und ehrliche Antwort, keine Angst vor Kritk ..
HUtT ab!
Nicht aufhören, weitermachen.

Gruß Arjuna


- Ich bin nicht immer meiner Meinung - Paul Valéry
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mande
Mitglied

365 Forenbeiträge
seit dem 12.02.2007

     
8. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.06.2007 um 06:55 Uhr

Hallo annahome,
am Freitag, es ist sommersonnenwendeabend. Und wenn ich treffe Väinämöinen den alten Urzeitsänger, nun, so werde ich ihn grüssen von dir.
Kurz noch zu Foren.
Alles ist nur ´Rollenspiel´.
Man geht ins Theater, um zu sehen und gesehen zu werden.
Hier man schreibt um zu lesen und gelesen zu werden.
Und man braucht nicht nur ein dickes Fell, sondern auch von ein Schuss Humor.

Mit vielen Grüssen,
MAnde

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annahome
Mitglied

720 Forenbeiträge
seit dem 19.06.2007

Das ist annahome

     
9. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 20.06.2007 um 17:15 Uhr

hi Mande und Arjuna

keine sorge, habe dickes fell und humor - behaupt ich mal.
das eine braucht man, um die innere kälte und das andere, um die äußeren temperaturen auszuhalten.

ohne diese eigenschaften überlebt man im hohen norden nicht lange. ich habe jedoch mein testat längst mit bravour bestanden, der heimat kalt den rücken gekehrt, die guten dinge mitgenommen und mich durch die welt treiben lassen. im gepäck haben mich diese beiden alten freunde oft gute dienste erwiesen ... ;-)


gruß annahome


statt kulturarmut - mut zur stadtkultur
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