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Literaturforum: irgendwie feige


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 Autor
 Thema: irgendwie feige
1943Karl
Mitglied

449 Forenbeiträge
seit dem 24.02.2008

Das ist 1943Karl

     
110. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 09.07.2008 um 17:28 Uhr

Lieber Matthias,
deine Zusammenfassung ist wahrhaft gelungen. Besonders das, was du über das Erzählen schreibst, gibt mir Hoffnung.
Ich würde gern an den Abschluß unserer Diskussion ein Gedicht setzen, das ich vor wenigen Tagen schrieb:

unzeit für propheten

anschreien könnte ich
sie alle stehen
und glotzen durch mich
hindurch in zeitfallen
stecken sturmböen
kündigen gewitter an
der wolkenwand schreiben
blitze hieroglyphen
ins grauen verlieren sich
träume aus roten wolken
perlt verbrauchtes licht
und verschwindet im
dunkel stehen sie
alle anschreien
könnte ich

Herzliche Grüße
Karl


Bei jedem Irrtum gewinnt die Wahrheit Zeit.
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Matze
Mitglied

719 Forenbeiträge
seit dem 09.04.2006

Das ist Matze

     
111. Antwort   - Permalink - Abgeschickt am: 09.07.2008 um 22:12 Uhr

Diese Nachricht wurde von Matze um 22:43:30 am 09.07.2008 editiert

Diese Nachricht wurde von Matze um 22:13:53 am 09.07.2008 editiert

Lieber Karl,

ein würdiger Abschluß, der mir über eine große Enttäuschung hinweg hilft.

Zitat:

Ich würde gern an den Abschluß unserer Diskussion ein Gedicht setzen, das ich vor wenigen Tagen schrieb:

unzeit für propheten

anschreien könnte ich
sie alle stehen
und glotzen durch mich
hindurch in zeitfallen
stecken sturmböen
kündigen gewitter an
der wolkenwand schreiben
blitze hieroglyphen
ins grauen verlieren sich
träume aus roten wolken
perlt verbrauchtes licht
und verschwindet im
dunkel stehen sie
alle anschreien
könnte ich

Beim Hör Conrady sind das Problem nicht die Gedichte, sondern die Sprecher. Der unvermeidliche Christian Brückner kann vieles, nur keine Poesie, die anderen sind bis auf Hanns Zischler kaum erwähnenswert. Das Gedichte aus früheren Jahrhunderten von Schauspielern gesprochen werden müssen, ist klar. Warum man auf solch hervoragende Interpreten des letzten Jahrhunderts verzichtet. (z.B. Ernst Jandl) läßt sich nur dadurch erklären, daß man mit Schauspielern billiger wegkommt. Und so billig klingt es. Leider.


Ich bin ein Amateur, weil in dem Wort Amateur das Wort Amour steckt.
E-Mail Profil Homepage von Matze besuchen Nachricht senden Zitat
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